meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Viel zu früh gefreut!

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Das mit dem „Einmal-Spucker“ von gestern nehme ich zurück.
Gut, es ist zum Glück nur ein „Zweimal-Spucker“ geworden, aber der hatte es dafür in sich.
Als hätte er eine Aversion gegen Hausaufgaben, wir sitzen an seinem Schreibtisch, besprechen, was er denn so zu tun hätte (sein bester Freund R. hat freundlicherweise alle Unterlagen am Nachmittag vorbeigebracht…) – und schon rennt er los.
Steht vor dem Klo – und schafft es nicht mehr, den Deckel aufzumachen! So ein verdammter Mist!
Die ekligen Details spare ich Euch!

Jedenfalls bin ich gerade dabei den Badteppich und die vollgespuckten Klamotten des armen Kindes zusammen zu sammeln und überlege, wie ich die Sauerei beseitigen werde, ohne mich selbst übergeben zu müssen (eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit!!) – als T., wie mein persönlicher Engel, plötzlich in der Türe steht! Feierabend!
Und als er dann auch noch sagt: „Ich mach das schon, ich weiß ja, wie schlimm das für dich ist.“, da ist mir tatsächlich zum Weinen! Quasi mein persönliches Glück im Unglück!

Wir haben das arme Kind dann erstmal unter die Dusche und anschließend gleich wieder ins Bett gesteckt, die Wäsche in die Maschine und schon war alles wieder ein bisschen leichter.

Der kleine B. hält sich bislang tapfer, einzig einsichtig, warum er seinem großen Bruder nicht zu nahe kommen soll, zeigt er sich nicht. Wäre doch zu schön, mit F. in dessen Bett zu liegen und den Hörbüchern für die „Großen“ zu lauschen…
Nichts da! Ich hab jetzt schon genug! Hier wird nicht noch hin- und her angesteckt!!!!!!

Jetzt müssen wir F.´s Kreislauf wieder langsam in Schwung bringen, heute klagt er über starke Kopfschmerzen, die erste Tasse Tee hat er schon intus – wollen mal hoffen, dass die auch da bleibt, wo sie ist.
Vielleicht können wir später schon ein bisschen an die Luft gehen.

Über morgen und die Schule denke ich im Augenblick noch gar nicht nach, das wäre verschwendete Energie, bei Kindern sind die Selbstheilungskräfte ja enorm, da kann sich innerhalb einer Nacht schon wieder alles verändern. Mal sehen.

Alles in allem bin ich ganz guter Dinge, ich konnte heute schon ein paar unangenehme Jahresendsachen (Steuer und so) einen kleinen Schritt vorwärts bringen, wenn hier im Büro nicht so unglaublich viel los wäre, könnte ich mich sogar noch um meine Einkommensteuerunterlagen für 2013 kümmern. Die müssen eigentlich bis 31.12. beim Finanzamt sein… Oh, Graus!!!

Und so gilt die Devise für heute: Kopf oben halten, gut desinfizieren, durchhalten, weitermachen…

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

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