meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Aufregende Zeiten

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Diesmal scheint es wirklich ernst zu sein. Die Pläne werden konkreter, nehmen Formen an.

Ist es möglich, dass ich vielleicht noch in diesem Jahr zum Rügener werden? Zumindest das habe ich schon gelernt: Rügener sind die Zugezogenen, Rüganer die Einheimischen.

Dabei hatte ich die Ostsee gar nicht wirklich auf dem Schirm.

Der ursprüngliche Gedanke war an die raue, stürmische Nordsee zu ziehen. Vielleicht sogar in die Nähe der dänischen Grenze.

Und nun soll es also die Ostsee sein. Nur dreieinhalb Schiffs-Stunden von Malmö/Schweden entfernt. Merkwürdige Entwicklung.

Aber zum ersten Mal stellt sich so etwas wie Euphorie ein. Zum ersten Mal erscheint es möglich. Machbar.

Das Objekt scheint (nahezu) ideal. Es ist schon eine Pension. Mit, nun, sagen wir mal, Entwicklungspotential. Und nur zwei Gehminuten von der See entfernt.

Es ist viel zu tun, aber Arbeit scheuen wir nicht. Für uns muss einfach nur die Möglichkeit bestehen, uns ein „Domizil“ zu schaffen, in dem Leben und Arbeiten zu verbinden sind. Das ist das große Ziel.

Die Erfüllung eines lang gehegten Traumes. Eine Frühstückspension. Und damit endlich die Möglichkeit, Familie und Beruf auf eine bisher nie dagewesene Art zu verbinden. Arbeitszeiten einteilen. Zeit haben für die Kinder. Endlich wieder einen Hund…

Ich weiß, das klingt wie ein extrem kitschiger – und nicht gerade realitätsnaher – Rosamunde Pilcher Roman.

Aber warum sträuben wir uns so dagegen, dass es manchmal vielleicht wirklich die Möglichkeit gibt, so rosarot und idealeverwirklichend zu leben??

Fabian ist jedenfalls Feuer und Flamme und hat ein paar ganz tolle Ideen zur spontanen Namensfindung gestern Abend beigetragen. Vielleicht „Zum Klabautermann“??? Wir werden sehen, es sind noch so viele andere Dinge bis zur Aktualität des Namens zu tun.

Wie geht es also weiter?

Thorsten war schon dort. Hat „es“ angeschaut und begutachtet. Sich in die Stadt und ihr Angebot verliebt. Hat ein gutes Gefühl.

Nun werden wir die Finanzierung unter Dach und Fach bringen müssen. Das setzt unheimlich viel planerische Arbeit voraus. einen Fortführungsplan für die Bank erstellen (Du liebe Güte, da muss man wirklich die Hosen runterlassen…), hinfahren (natürlich alle zusammen!), mit der Eigentümerin noch einmal den Preis verhandeln, Termine bei Banken vor Ort wahrnehmen – und im besten Fall: alles unterschreiben.

Und möglichst noch vor der kommenden Saison, die etwa im März/April beginnen soll, noch einige (Um-)Baumaßnahmen vornehmen (lassen) und Schritt für Schritt dem Ganzen unseren „Stempel“ aufdrücken.

Eine unglaubliche „to-Do-Liste“ liegt vor mir und von Minuten zu Minuten fallen mir neue Sachen ein, die es zu bedenken, zu erledigen, zu tun gäbe (ich glaube, hier ist der Konjunktiv durchaus angemessen).

Anfang nächster Woche wollen wir es reservieren und dann werden wir uns in die Vollen stürzen. Bis dahin die Vorfreude ein wenig im Zaum halten, schließlich gibt es immer noch einen ganzen Berg Unwägbarkeiten, die sich uns in den Weg stellen können.

Praktisch, dass gerade heute mein letzter Arbeitstag ist und wir alle zusammen jetzt erst einmal eine gute Woche Urlaub haben. Wir werden nicht wegfahren, haben uns entschlossen, Tagesausflüge zu machen, spontan zu entscheiden, was wir machen wollen – oder eben auch nicht.
Zeit genug für Thorsten und mich, noch einmal die Pro´s und Contra´s abzuklopfen, in unsere Herzen zu horchen, zu planen, zu rechnen, zu denken…

Vielleicht sind wir kurz vor dem Ziel???

To be continued….

Sassnitz

 

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

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