meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Struktur

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Jawohl. Das ist mein Wort des Tages. Das kreist seit Stunden durch meinen Kopf.

Was mir fehlt ist: STRUKTUR. Wie ich darauf komme?

Ich hab es gern sortiert. Ordentlich. Geordnet. In den meisten Bereichen meines Lebens gelingt mir das allerdings nur mäßig. Bis gar nicht. In der Regel kann ich es auf die Kinder schieben. Und auf fehlende Zeit. Wenn ich so könnte, wie ich wollte… tja, dann!! Aber was sind wir heute wieder gestresst. Völlig aussichtslos, dass ich in diesem Chaos auch noch etwas zum Thema Struktur leisten könnte. Regale ausmisten zum Beispiel. Schuhe, T-Shirts, Bettwäsche, Geschirr, DVDs, Mützen, verdammt, diese Liste ist quasi endlos fortführbar… Gott, bin ich schon wieder müde.

Heute hat mich dieses Thema jedenfalls angefallen wie ein bissiges Tier, weil ich im Moment so wahnsinnig „blog-unzufrieden“ bin.

Ich habe neben diesem „öffentlichen“, der unter meinem echten Namen mit meinem richtigen Foto (jaja, so was gibt´s!) läuft, ja noch einen „geheimen anonymen“ Blog, quasi eine Art Tagebuch, das zwar öffentlich zugänglich ist, aber nicht mit mir in Verbindung gebracht werden kann. Anfangs dachte ich, ich gehe diesen Weg um vor allem meine Kinder zu schützen, verwende keine Klarnamen oder ähnliches. Vermutlich ist der eigentliche Grund aber, dass ich so die Möglichkeit habe, mir einfach mal alles von der Seele zu schreiben. Ohne darauf zu achten, ob ich jemandes Gefühle verletze, jemanden brüskiere oder sonst was. Frei von der Seele weg.

Und genau hier entsteht das erste Problem. Ich glaube, mein Tagebuch-Blog ist langweilig. Klar könnte ich argumentieren, so ist nun mal mein Alltag. Dinge wiederholen sich. Kommen immer wieder. Sorgen um die Kinder. Beziehungsstress. Immer wieder die selben Themen. Und ob das meinen geneigten Lesern langweilig ist oder nicht – das kann ich sie ja letztlich auch selbst entscheiden lassen. Aber irgendwie fehlt mir die Spritzigkeit. Der Zynismus. Der ironische Blick auf mich und mein Leben. Das scheint mir tatsächlich abhanden gekommen zu sein. Mir kommt es vor, als würde ich nur noch jammern. Und lamentieren. Boah, wie ätzend! Aber so richtig aus dem Fahrwasser rauskommen tue ich auch nicht.

Und diesen Blog hier? Den behandle ich leider nach wie vor stiefmütterlich. Habe keine Zeit (Da! Da ist es wieder! Das Lieblings-Ausreden-Argument Nummer 1!) mich in die Details hineinzufretteln (ja, ich weiß, dieses Design ist unsäglich, unverzeihlich, unmöglich! Finde ich ja auch!) und hier endlich richtig durchzustarten. Aber mit was eigentlich? Was will ich hier? Wie ist mein Plan? Wo ist die Struktur?

„Einfach“ nur meine Meinung kundtun? Darauf hat die Welt sicherlich gewartet!

Mein Alltagsgeschwätz? Mit dem hadere ich ja sowieso gerade. Vielleicht ist die Lösung tatsächlich eine Mischung? Meinen Tagebuch-Blog aufgeben, hier mehrere Kategorien anlegen? Aber was ist mit den lieben Menschen, die mich Tag für Tag auf meinem Blog begleiten (immerhin um die 4.000 jeden Monat), mit mir leiden, sich für mich freuen, kommentieren? Will ich die aus der Anonymität mit in meine Realität ziehen? Kann ich das?

Ja, ich glaube, das ist der richtige Weg. Jetzt fehlen mir nur noch die „technischen“ Details. Wie kann ich innerhalb des Blogs einen zweiten anlegen? Oder das ganze mit zwei Reitern versehen? Und wie kann ich dieses unsägliche Design verändern? Fotos einpflegen? Verdammt, ich muss mich da doch reinarbeiten. Hab ich schon erwähnt, dass ich plötzlich wieder so unsäglich müde…..ölklk23)(§slkiclkfsLÖAD756³³{{]„³³§§$&ADL#<<>xgfd%&//….

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

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