meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Ein stiller Moment (Sonntag, 1. Juni ´14)

5 Kommentare

Und was für ein angenehmer.
T. und der Kleine sind im Bett, sie haben sich beide ein Sonntag-Mittagsschläfchen redlich verdient.
Gerade habe ich mit F. noch seine Heimat- und Sachunterrichtshausaufgabe fertig gemacht, wir haben die gepresste lila Akelei auf das Arbeitsblatt geklebt und näher beschrieben, er hat gerade noch freiwillig seine Schultasche inkl. Federmäppchen auf Vordermann gebracht und darf jetzt ein bisschen Computer spielen.

Und ich habe einen Moment für mich.
Gute Tage liegen hinter mir und ich bin direkt ein wenig wehmütig, dass die Woche morgen schon wieder von Neuem startet…
T. und ich konnten uns sogar ein paar wertvolle Momente ganz für uns alleine rausschlagen, meine Mutter war Donnerstag hier bei uns und wir haben uns in der Innenstadt bei supermiesem Wetter in ein Kaffee verkrümelt, geredet und die Zweisamkeit genossen. Es gibt viel zu besprechen in diesen Tagen., T. wird sich (innerhalb seiner Firma) beruflich verändern, die nächsten Wochen wollen ein wenig geplant sein, die werden mal richtig turbulent, es gilt über Pläne und die Zukunft zu reden (wie eigentlich immer…). Wir haben gerade einen sehr guten, innigen Draht zueinander, sind sehr offen und ehrlich (ist auch nicht immer ganz leicht) und genießen glaube ich beide diesen „Zustand“!

Den Freitagvormittag habe ich mit B. im Wartezimmer meines Arztes verbracht, leider hatte ich übersehen, dass der Kindergarten an diesem Tag schon wieder geschlossen hatte, und so hat er eben in aller Ruhe die mit wartenden Patienten und Sprechstundenhilfen auf Trab gehalten. Dabei ist er so zuckersüß und unglaublich höflich – da kann ihm eh keiner böse sein.
Dank des ganzen „Stoffwechsel-Gedöns“ kann ich eine Blutdrucktablette schon mal weglassen, alles andere, was die „Engstelle“ in meinem Kopf betrifft, muss ich leider noch weiter nehmen. Der Arzt meint, wir (also er) wollen da kein Risiko eingehen, er ist sich ziemlich sicher, dass davon keine Gefahr ausgeht – aber eben nur ziemlich. Deshalb muss ich diese Handvoll Medikamente jeden Tag so lange weiter nehmen, bis ich mich dazu aufraffe, noch einmal für ein paar Tage (in ein anderes) Krankenhaus zu gehen um es endgültig abchecken zu lassen… na, prima. Ick freu mir.
Aber immerhin sagt er, es würde keine Eile bestehen, die Medikamente würden mich bis dahin schon nicht umbringen… vielen Dank!

Den Nachmittag habe ich mit den Jungs im Einkaufszentrum verbracht, sie haben sich so gewünscht, den neu eröffneten Lego-Laden zu entern und jedes einzelne Stück einer Lego-Ausstellung, die sich durch die ganze Ladenpassage gezogen hat, in aller Ruhe zu begutachten. Es war einfach nett und lustig, beide waren sehr ausgelassen und wir hatten wirklich viel Spaß.

T. musste zum Glück doch nicht die weite Strecke bis nach Schleswig-Holstein fahren, wie es der Zufall so will, wird meine Mutter die ganze kommende Woche zum Urlaub machen in eben dieser Ecke sein und am kommenden Samstag das zu besichtigende Haus mal genauer unter die Lupe nehmen. Zu diesem Zweck hat T. ihr sogar noch Skype auf ihrem Handy eingerichtet, mal sehen, ob sie der Technik Herr wird und wir ein paar Live-Bilder empfangen können…

Und so haben wir gestern in aller Ruhe die Küche geputzt, rumgeräumt, gekruscht, die Kinder immer mittendrin – ein herrlicher Tag.
Heute hat uns – bei nicht allzu schönem Wetter – das Fernweh gepackt und wir haben unseren Sonntagsspaziergang kurzerhand an den Münchner Flughafen verlegt. Dort konnten wir alle Bedürfnisse unter einen Hut bringen:
– B. konnte nach Herzenslust mit Aufzügen/Laufbändern/Rolltreppen fahren
– F. im FC-Bayern Fanshop stöbern
– T. und ich einen Kaffee trinken
und wir alle – wie immer voller Ehrfurcht und Fernweh – den Flugzeugen und Passagieren aus aller Welt beim Starten und Landen zusehen…

Mensch und jetzt ist es schon gleich wieder drei Uhr, mal sehen, was der Tag noch so für uns bereithält.

Und dann sind es nur noch fünf Tage, liebe Ada! Hier steigt bei uns allen merklich die Aufregung, wenn es nach F. ginge, würden wir schon die kompletten fünf Tage durchplanen, alle gemeinsam sind sich auf jeden Fall einig: es muss gegrillt werden! Nur, dass ihr es wisst! 😉

Und in schlappen vierzehn Tagen befinden wir uns schon am Faaker See und genießen die Vorzüge eines Urlaubes mit vier Erwachsenen und drei Kindern…baden, wandern, spielen, essen, faulenzen….

Mein Mantra für heute: Auch ein Tag ohne Sonne ist ein warmer Tag!

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

5 Kommentare zu “Ein stiller Moment (Sonntag, 1. Juni ´14)

  1. Grillen ist toll. Muss unbedingt sein. Ich mach gern einen Salat dazu ^^

    Wenn es nach meinen Kindern gänge, wäre ein schneeiger Besuch in den Bergen ganz oben auf der Liste – doch mit Schnee könnt ihr nicht dienen, oder? MIR würde das überhaupt nix ausmachen. Ich mag Schnee gar nicht. Und außerdem ist Juni. Da liegt eh nirgens Schnee. Oder? Oder?

    Vielleicht kann ich dann ja bei der Skypesitzung dabeisein. Bin sehr gespannt auf das Haus in SH 🙂

    Meine Kids sind noch ganz ruhig. Wir müssen ja auch bloß zu euch fahren *grins*

    Hach… Ick freu mir 🙂

  2. Lass deine Gesundheit abckecken. Das ist wichtig. Besser jetzt wissen als morgen bangen…
    Drück dich!

    • Du hast völlig recht. Ich bin nur so ein Schisser, was das Ausgeliefertsein (bzw. -fühlen) in Krankenhäusern angeht. Das ist so eine Maschinerie, die dich in ihr Inneres „saugt“ – das finde ich gruselig…
      Aber wem sage ich das?! Alle Arten von greisligen Untersuchungen hast Du ja schon hinter Dir… Ich werde mir einfach ein Beispiel an Deiner Geradlinigkeit nehmen!

  3. Oh Ihr trefft Euch? Ich hätte gern ein Foto von Euch zweien auf einem Bild… Du hast ja meine Nummer 🙂 Ich erwarte Post in Whatsapp 🙂

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