meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Corpus delicti… (Dienstag, 1. April ´14)

Ein Kommentar

Das ist es also.

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Dieses kleine 10-Cent-Stück hätte gestern beinahe meinen kleinen Sohn zum Ersticken gebracht.
Ganz entspannt war ich am Nachmittag mit den Jungs auf dem Heimweg vom Baumarkt. F. hat dort den Einkaufswagen zurück gebracht und durfte gleich den Euro behalten (Montag = Taschengeldtag), woraufhin B. ganz knatschig im Auto immer nur „Euo! Euo!“ gerufen hat. Er wollte auch einen. Also habe ich ihm dieses 10-Cent-Stück gegeben, damit er auch Geld in der Hand hat.

Auf halber Strecke, mitten auf der Landstraße, fängt er plötzlich zu Würgen an und keucht nach Luft. Ein Blick nach hinten und ich wusste, was los war. Ich habe F. angewiesen, ihm auf den Rücken zu klopfen, bis ich eine Möglichkeit finde, das Auto rechts ranzufahren.
Schnell raus, schnell hinter, mit den Fingern versucht, die Münze zu erreichen – keine Chance! Inzwischen ist er ein blau angelaufen und war richtig panisch. Ich nicht. Noch nicht!
Ich hab ihn aus dem Kindersitz raus, draußen hingestellt und ihm in meiner Verzweiflung meinen Finger in den Hals gesteckt. Da musste er würgen, hat ein bisschen gespuckt und das 10erl war wieder draußen! Du meine Güte! So ein Schreck! Alles gut, alles wieder ok.
Er war dann auch schnell wieder zu beruhigen, nur F. war völlig aufgelöst und musste sehr weinen.
Allerdings ging es B. dann schon wieder so gut, dass er uns den Rest der Heimfahrt nur noch gefoppt und ständig so getan hat, als müsste er wie verrückt würgen, um dann, sobald er unsere erschrockenen Blicke bemerkt hat, in wildes Kichern auszubrechen…vielen Dank auch!

Da geht man seelenruhig davon aus, dass man eine Erziehungshürde gemeistert hat und der entsprechenden Befehl „Du darfst nix in den Mund stecken!“ im Kinderhirn gespeichert ist – klappt ja auch sonst wunderbar, schließlich liegen in unserer Wohnung genug Kleinteile (Lego, Murmeln, Spielzeugmännchen, Playmobil etc.) rum und es ist noch NIE was passiert. Und dann, kaum ist das Kind etwas über zwei und man kann tatsächlich an sein Verständnis appellieren – passiert so was. Also merke: eine Sicherheit gibt´s nie!

T. ist dann mit den Kindern noch zum Fußballspielen raus und ich konnte mich ein bisschen bei einem sehr netten Telefonat (:wave:) „erholen“… Die Karotten-Kokos-Ingwer-Mango-Suppe hat übrigens vorzüglich geschmeckt! 😀

Eigentlich wollte ich mich dann am Abend noch auf den Buchhaltungskram stürzen (Stichtag 10. April!), dank einer heißen Dusche und einer interessanten Fernsehsendung konnte ich mich dann aber doch erfolgreich davor drücken…muss ja auch mal sein!

Heute fährt A. die Jungs zur Musikschule und ich kann in aller Ruhe mit B. den Nachmittag auf dem Spielplatz verbringen…
Allerdings muss ich F. heute Abend nochmal ins Gebet nehmen, da läuft echt gerade ganz gewaltig was schief. Musikschulhausi, äh, nöö, ich glaube nicht…. Heute morgen hat er vor sieben Uhr schon Notenschlüssel gemalt… Wir müssen da einen Plan entwickeln, wie wir da beide disziplinierter damit umgehen, sonst macht die Musikschule ja wirklich keinen Sinn..

Jetzt stürze ich mich erst mal weiter in die Arbeit, hier ist mal richtig was los im Moment!

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

Ein Kommentar zu “Corpus delicti… (Dienstag, 1. April ´14)

  1. Man man man… Ich habs ja gestern schon von Dir gehört – doch beim Lesen jetzt hab ich all meine Fingernägel abgeknabbert. So was verrücktes, eh… Bin sehr stolz auf Dich, dass Du es geschafft hast, nicht in Panik auszubrechen und das der Situation angemessene zu machen. Ob das gesundheitlich korrekt war, wissen wir nicht (Stichwort ErsteHilfeKurs), aber es hat geholfen – und DAS ist das wichtigste!

    Und witzig, dass zu den Möhrchen und der Mango UND der Kokosmilch dann auch noch Ingwer hinzukam ^^ Die möchte ich gern probieren, diese Suppe. Klingt lecker und experimentell. Genau mein Ding ^^

    Musikschule – zu manchen Dingen muss man die Kids freundlich zwingen. Bei anderen ist es gut (und hart), zu gucken, ob das überhaupt noch gewollt ist… Ihr werdet es gemeinsam herausfinden.

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