meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Winter? (Mittwoch, 26. März ´14)

4 Kommentare

Zumindest fühlt es sich so an! Kaum über 0 Grad, heute morgen mussten wir sogar die Autoscheiben kratzen, alles ist überzogen von einer kleinen, weißen Schicht… Am Samstag war ich noch im T-Shirt unterwegs!
Ich glaube, deshalb empfinde ich es auch als sehr, sehr kalt. Sonst bin ich nicht wirklich verfroren, aber heute kann es mir hier im Büro gar nicht bullig genug sein…

Vielleicht tut auch die Übermüdung ihr Übriges… Wir hatten keinen besonders guten Start in den gestrigen Tag, T. und ich.
Montag verlief der Tag reibungslos und gut, die Kinder waren lieb, wir hatten eine schöne Zeit und einen sehr netten Abend.
Gegen 21 Uhr haben T. und ich telefoniert, er musste – um den Dienstag wirklich frei haben zu können – noch länger arbeiten, er meinte, er wäre so gegen 23 Uhr zuhause. Ich war so gegen 22:45 Uhr „schlafbereit“, habe aber sein kleines Nachtlicht brennen lassen, ich wusste ja, dass er auch gleich heimkommt.
Ist er aber nicht. Um 0:37 Uhr (ich konnte gar nicht richtig schlafen) habe ich ihm eine SMS geschickt, wo er denn zum Kuckuck bleibt, worauf er nur geschrieben hat, er ist unterwegs, ich soll weiterschlafen. Ha, ha, ha, ich hab ja gar nicht geschlafen!
Ich hab jedenfalls das Licht ausgemacht und war hellwach, als der gnädige Herr kurz nach ein Uhr die Türe aufgesperrt hat.
Ich war echt sauer! Zwei Stunden später als besprochen, meine Sorge völlig außer Acht lassend….
Jedenfalls konnte ich vor lauter Grimm überhaupt nicht einschlafen, ich hab um halb drei zum letzten Mal auf die Uhr geschaut…
Blöd und vielleicht sogar überzogen, ich weiß.
Aber wir konnten es dann am Dienstag Morgen auch relativ schnell aus der Welt schaffen. Das läuft überhaupt gerade sehr gut. Wir erklären uns gegenseitig unseren Standpunkt, unsere Sicht der Dinge und mit einer Portion Verständnis, Einfühlungsvermögen und Großzügigkeit, kommen wir ziemlich schnell auf einen Nenner.
Jedenfalls sind wir dann in die Stadt gefahren und waren völlig kinderlos und ohne Zeitdruck zusammen frühstücken. Quasi so ein bisschen wie früher…
Wir haben noch ein bisschen im nahegelegenen Bücherladen gestöbert und sind gegen Mittag wieder nach Hause gefahren.
Dort haben wir gemeinsam an unseren „Norden-Plänen“ gefeilt, dann zusammen alle möglichen Jungs aufgegabelt und eingesammelt und die ganze Truppe zur Musikschule gefahren. Das war sehr schön, das mal miteinander zu machen und gegen 17 Uhr waren wir wieder daheim.

Schnell noch F.´s Hausaufgaben angeschaut, zehn Minuten mit ihm gelesen, ein wenig ausgespannt – bis schließlich die Oma um halb sieben gekommen ist zum Babysitten.
Allerdings waren wir von der vorangegangenen Nacht doch „ein wenig“ erschöpft und haben uns entschlossen „nur“ ganz entspannt zum Sushi-Essen zu gehen. Es war ein angenehmer, lustiger Abend. Wir haben gut gegessen, viel Quatsch gemacht, miteinander geredet…sehr schön!
Um neun Uhr waren wir allerdings schon wieder zuhause… 😀

War aber gar nicht schlimm, wir hatten uns damit das Kinder-Abend-Tohuwabohu gespart, beide haben selig geschlafen und wir konnten, nachdem die Oma dann auch nach Hause gegangen ist, in aller Ruhe ins Bett gehen und uns noch (zumindest einen Teil davon) einen schönen, launigen Dokumentarfilm anschauen…

B. hat lautstark gegen vier Uhr glaube ich, sein Recht eingefordert, in unserem Bett zu schlafen und da habe ich ein wirklich lustiges Gespräch mit ihm geführt. Er ist zu uns reingekrochen, hat sich zu mir gedreht und mich angestarrt. Nicht, dass ich nicht sowieso schon wach gewesen wäre, aber ich musste richtig lachen! Ich hab ihn dann gefragt, ob er nicht in seinem Bett bleiben will? Antwort: „Nein.“ Aha. Warum er denn lieber in unserem Bett sein würde? „Ist schön.“ Gut, das ist ein Argument. Und dann hat er sich ganz nah an mich gekuschelt, seine Äuglein wieder zu gemacht und selig weiter geschlafen… Was will man da noch sagen??? Da gehen dir die Argumente aus…

Heute ist, wie gesagt, ein grauer, eiskalter Tag und ich habe so gar keine Lust auf überhaupt nichts. Blöd. Das sieht mein Chef natürlich (noch dazu nach einem freien Tag! Wie verwerflich!) ganz und gar anders. Der Tisch ist randvoll und ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Auf der anderen Seite habe ich aber auch keine Lust, mir meine angenehme, warme und weiche Ruhe und Gelassenheit verderben zu lassen, also ist das Motto des heutigen Tages: Eins nach dem anderen. Und was ich heute nicht schaffe, das mache ich eben morgen! Oder übermorgen!

Ich freue mich schon auf meinen Nachmittag mit den Jungs, vielleicht können wir ja noch was unternehmen, vielleicht kuscheln wir uns aber auch nur auf´s Sofa und schauen irgendeinen Märchenfilm aus unserer großen Sammlung…mal sehen. Ganz, wie es uns gefällt!

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

4 Kommentare zu “Winter? (Mittwoch, 26. März ´14)

  1. Dass Du nach so einem Tag so gar keinen Bock hast, das Liegengebliebene von gestern auch noch aufzuarbeiten, ist für mich völlig nachvollziehbar. Und da kommste nur durch mit den Gedanken, die Du hier und bei Maxl´s Emma hattest: Eins nach dem anderen. Und der Rest dann morgen. Oder übermorgen.

    Da ist grad so ne herrliche Wattewolke um Dich herum. Lass nicht zu, dass sie kaputtgepiekst wird von irgendwelchen griesgrämigen Menschen ^^

    • Ach Du! Gerade fehlst Du mir richtig! Ich vermisse unseren „Austausch“!
      Vielleicht können wir uns für diese Woche mal zum Quatschen verabreden?
      Ich denke an Dich und stürze mich jetzt ins abendliche Getümmel…

    • Maxls Emma… ja wir schaffen es schon bis in andere Blogs *juhhuu* … schön 🙂

      Also ich finde, es liest sich so schön. So zwischen „so ist das Leben“ und „ich bin glücklich“. Das schreibe ich oft, ne? Dass sich Deine Einträge schön lesen? Das ist dann wohl auch so. Ich freue mich jedenfalls. Und: ich wäre auch sauer gewesen bzw. kann ich diese Schosen ja auch von meinem Gatten berichten…

      Man denkt, man ist bescheuert, weil man vom Kopf her weiß wie doof das ist und trotzdem ist das Gefühl ein ganz doofes. Schön aber, dass Ihr drüber sprechen konntet!

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