meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Ein Donnerstag im März (13. März ´14)

3 Kommentare

Und ich hab gestern den Geburtstag von meinem Chef verbummelt! Du liebe Güte! Jetzt werd ich alt, bin scheinbar nicht mal mehr in der Lage, meinen Kalender ordentlich zu führen bzw. wenigstens reinzuschauen und Termine zu checken. Sehr peinlich!
Gut, er hat es heute mit Humor genommen, blöd ist es trotzdem…

Gestern war ein langer, anstrengender aber schöner Tag.
Nach dem üblichen Arbeits- und Kinder-Abhol-Gedöns, sind wir gleich weiter zum Kinderarzt wegen F.´s Rückenschmerzen.
Das Wartezimmer war wie befürchtet die Hölle. Es war wirklich vollgestopft, manche mussten sogar stehen. Ein kleines Kind hatte – für unsere erfahrenen Ohren sofort erkennbar – einen Kruppanfall, hat mit schrecklicher Atemnot gekämpft, geweint, geschrien und sich dann auch noch mitten in dem ganzen Chaos übergeben. Armer Hase, das war wirklich arg… Aber für uns auch…

Die Kinder haben sich wacker gehalten und die Stunde, die wir warten mussten, stoisch ertragen. Die Kinderärztin selbst konnte dann nicht wirklich viel ausrichten, nach eingehender Untersuchung meinte sie, es wäre nichts mit der Muskulatur und nachdem ihm direkt die Wirbelsäule weh tut müssten wir doch mal zum Orthopäden. Sie wäre da an der schmerzenden Stelle ein wenig zu grade, das sollten wir überprüfen lassen.
Und nein, Überweisung gibt sie mir nicht gleich mit, sie geht davon aus, dass wir in diesem Quartal eh keinen Termin – bei welchem Orthopäden auch immer – mehr bekommen würden. Na, toll. So richtig empfehlen wollte sie mir auch keinen, jetzt muss ich mich selber mal auf die Suche machen…

Wir sind dann direkt zum Spielplatz gefahren, die Jungs sollten ein bisschen für die Warterei entschädigt werden und ich wusste von einer Freundin, dass sie auch da sein würde.
Allerdings ist es dann doch sehr bald sehr kalt geworden, wir haben noch einen kurzen Abstecher zum Supermarkt gemacht und dann nichts wie nach Hause.
Ein kurzer Blick auf die Hausaufgaben, ein schnelles Abendbrot, ein bisschen Fernsehen und schon war auch dieser Tag zu Ende.

Das einzige, was im Moment wirklich unter unserem nachmittäglichen Gerenne leidet, ist der Haushalt. Schnell mal eine Spülmaschine aus- und wieder einräumen, eine Fuhre Wäsche waschen – mehr ist gerade nicht drin. Irgendwie ist das zwar schade, weil es mich dann abends doch nervt (da hab ich dann aber auch keine Lust mehr dazu), aber das draußen und unterwegs sein macht gerade so großen Spaß, da wollte ich nicht drauf verzichten…
Wie singt Chima?
Morgen bin ich wieder dabei, ja morgen, sind die Ausreden vorbei, morgen, weil ich heut nicht kann, morgen, fang ich von vorne an, morgen, nehm ich mein Leben in die Hand…

Sieht aber nicht so aus, als wäre der Trubel morgen vorbei!
Heute gilt es für die weltbesten Freunde von F. noch für die morgen stattfindende Geburtstagsfeier Geschenke zu organisieren, um halb vier hat T. einen Termin beim Augenarzt mit B. und F., ich arbeite heute länger und schließlich will noch das Wochenende geplant werden.

F. und ich fliegen am Samstag mit der Oma nach Düsseldorf. Wir sind dort beim Patenonkel von F. zum 50. Geburtstag eingeladen.
T. bleibt derweil mit B. zuhause, nachdem B. weder gut auf der Party aufgehoben ist, noch wirklich für zwei Tage bei der anderen Oma in Würzburg bleiben kann. Ist schade, ich hätte gerne mal wieder mit T. gefeiert und getanzt, ist aber vermutlich doch die beste Lösung.
Sonst hätten wir mit dem Auto fahren müssen, Freitag los, Sonntag zurück, mit Zwischenstopp in Würzburg. So fliegen wir drei am Samstag Vormittag und am Sonntag Nachmittag schon wieder zurück. Ist dann doch stressfreier. Und T. wird das halbe Strohwitwerdasein sicher auch ein wenig genießen!

Also, jetzt erst mal „Daily Business“ und dann schauen wir mal, was ich heute noch alles so auf die Reihe kriege. Den Rest mache ich dann morgen Vormittag, ja, genau, weil ich frei habe! Und so bin ich einfach nur bestens gelaunt!! Schön.

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

3 Kommentare zu “Ein Donnerstag im März (13. März ´14)

  1. Ich glaube, dass es in manchen Situationen einfach wichtigere Dinge gibt – was dann zu welcher Kategorie gehört, entscheidet eh Dein Bauch, nicht Dein Verstand. Und das „schlechte Gewissen“ am Abend kommt nicht, weil Du nicht aufgeräumt hast, sondern weil Dein Verstand bockig ist, weil Du ihn ausgegrenzt hast.

    Böser Verstand *grins*

  2. Ein bockiger, böser Verstand!! Mistkerl!

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