meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Kaum bin ich mal ein paar Tage nicht da… (Samstag, 8, März ´14)

6 Kommentare

…ist hier die Hölle los. Also ich meine hier im „Blog-Land“! Verschiedenste Krisen, Sorgen und Geschichten – du meine Güte!

Jetzt erst mal die Ergänzung zu meinem Update von Dienstag.
Wobei ich voraus schicken muss, dass ich noch immer überwältigt und verwirrt von all den Eindrücken, Häusern, Menschen und der vielen, vielen Gegend bin. Ich bin weit davon entfernt, sortiert und fokussiert zu sein.
Viel mehr habe ich das Gefühl, bei A wieder anfangen zu müssen. Ich hab Schiss gekriegt. Mensch, ich bin hier im Umkreis von München, seit meiner Geburt. Ich bin, vor allem in meiner Kindheit und Jugend, unheimlich oft umgezogen. Hab mich schwer getan, ein „Zuhause“ zu finden. Jetzt bin ich hier in der Gegend seit ziemlich genau sechs Jahren und dabei, wieder alles umzuschmeißen. Seit einiger Zeit ist es mir hier zu eng, zu konservativ, zu eingefahren, zu nervig. Ich will meinen Horizont erweitern. Privat genau so wie beruflich.
Das zumindest ist mir sonnenklar geworden: ich brauche und liebe die Weite, die frische Luft um einen freien Geist und ein glückliches Herz haben zu können.
Und vielleicht muss ich den Begriff „Zuhause“ auch wirklich anders definieren. Denn auch das ist mir wieder mehr als deutlich bewusst geworden: mein Zuhause ist da, wo meine Familie ist. Letztlich kann ich überall glücklich sein, weil ich glücklich bin, wenn ich meine Lieben um mich habe. Das ist die Grundlage, die Basis meines Glücks. Alles andere ist eine gute, schöne Zugabe.

Jetzt aber erst mal zu dieser Woche:
Es war unglaublich. Vom ersten Chaostermin bzw. Chaoshaus am Montag habe ich ja schon erzählt. Der Dienstag war nicht weniger turbulent. Allerdings war die Gegend sehr besonders.
Unseren ersten Termin hatten wir in der Nähe von Friedrichskoog, eine sehr flache Gegend, direkt an der Nordsee gelegen. Ein kleines, sehr gepflegtes Landhotel mit einer kleinen Gaststätte und acht sehr schönen und sauberen Zimmern. Eine ganz schöne „Betreiberwohnung“ (ich habe meinen Gastronomie-Wortschatz in diesen Tagen deutlich vergrößert!) und ein netter Garten dabei. Eine Familie, die einen Pflegefall irgendwo in sechshundert Kilometern Entfernung haben und einfach nicht mehr weiter machen wollen. Das Herzblut und das Engagement des Ehepaars sind aber im ganzen Haus zu spüren.
Hmm, hier wären schon erste Abstriche zu machen, vom Prinzip her nicht ganz, was wir suchen, so vom Stil her. Und eine Gastronomie? Momentan kocht die Frau auch noch selbst für die Gäste…
Gegenüber ein riesen Gestüt und meine Mutter mit einer fetten Pferdehaarallergie…da nutzt wohl auch die gute Seeluft nichts. Und direkt an einer (allerdings nicht wirklich stark befahrenen) Bundesstraße…
Also weiter, leider nur einen Augenblick Zeit. Schnell mal über den Deich linsen, da ist sie, die See, endlich, Ziel unserer Sehnsüchte und Träume… und weiter. Der nächste Termin wartet.
Also fahren wir nach Büsum. Extrem zentral, quasi direkt am Hafen, den kann man sogar aus dem oberen Stockwerk ein bisschen sehen. Eine alte Dame, die aus Altersgründen aufhören möchte. Ein ebenfalls sehr liebevoll eingerichtetes, extrem gepflegtes Haus, ich glaube, drei oder vier Ferienwohnungen im Haupthaus, drei weitere im Gartenhaus und im Anbau. Keine Gastronomie, kein Frühstück. Ihre Gäste gehen bislang ins Nachbarhotel zum Frühstück. Ein unglaublich großer, schöner Garten, aber eben mitten in der Stadt. Die Maklerin richtig toll, hat selbst zwei Kinder, kann uns Büsum also über die „Kinder-Schiene“ schmackhaft machen, sehr schlau und vor allem wichtig für uns. Allerdings auch unglaublich teuer. Keine Ahnung, ob uns das je jemand finanzieren würde…

Wir machen Pause, fahren direkt an den Hafen und essen Krabben. Weiter zur nagelneuen Büsumer Halbinsel. Pause für die Kinder und uns. Wir spazieren entspannt Richtung Meer, genießen die Brise. Die Kinder erkunden den aufregenden und nagelneuen Spielplatz. Ein besonderer Ort. Gut vorstellbar, wie hier im Sommer richtig was los ist, auch kulturell, Konzerte, Theater, Partys am Meer…herrlich! Die Sonne scheint, es ist eiskalt, tut aber trotzdem richtig gut.

Und weiter. Einer unserer wichtigsten Termine an diesem Tag. Lunden. Eine Art Schullandheim. Eine halbe Stunde von Sylt entfernt. Ungefähr zwanzig Minuten bis Sankt Peter Ording. Einen Katzensprung zur Badestelle an der Eider. Von der Straße aus geht ein Feldweg ab. Im Sommer, wenn alles bewachsen ist, vermutlich nicht zu sehen. An einem Bach entlang, plötzlich ist man da. Von vorne sieht man nur das Haus, das der Besitzer bewohnt. Schön ist es hier.
Den Kindern fallen zuerst der Fußball- und der Spielplatz auf, die zum Haus gehören.
Hinten dran, ein Riesenhaus. Bietet auf zwei Etagen etwa siebzig Leuten Platz. In Zimmern mit vier bis acht Stockbetten, Gemeinschaftsduschen und -klos. Alles sehr verwinkelt und beim ersten Anschauen unglaublich unübersichtlich. Große Gemeinschaftsräume, eine Profiküche, ein großer Grillplatz, ein Basketballfeld – alles da. Halt eben für Schulklassen. Oder Ferienfreizeiten der AWO oder der Caritas. Oder für Theatergruppen, Kirchen, Vereine.
Obwohl der Mann nach dem Tod seiner Frau, was auch der Grund ist, warum er es aufgeben möchte (und weil er schließlich auch schon siebzig ist), keine Werbung mehr gemacht hat und alles ein wenig auf Sparflamme fährt, hat er für diese Saison das Haus eigentlich schon wieder komplett voll.
Das wäre hier also, auch wegen des ziemlich günstigen Preises, eine gute Möglichkeit, ohne größeres wirtschaftliches Risiko, sofort einzusteigen. Ohne finanzielle Einbußen. Einfach hin und los.
Aber entspricht das meiner Vorstellung? Will ich immer große Gruppen von Kindern um mich rum haben? Ist das noch nach unserem ursprünglichen Plan? Der Mann ist unglaublich toll, der wird im Ort bleiben, uns auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Uns den Einstieg in die Dorfgemeinschaft ermöglichen oder zumindest erleichtern. Uns mit den Leuten bekannt machen, uns sein Personal vermitteln, uns in die „Geheimnisse“ seiner Buchhaltung einweihen.
Hmmm, bedenkenswert. Lage, Grundstück, Gegend, toll… Aber ein Schullandheim?
Könnte man vielleicht Stück für Stück eine Pension draus machen? Nach unseren Vorstellungen? Oder würde das womöglich das Geschäft ruinieren?

Wir fahren weiter. Nach Nordstrand. Eine Halbinsel. Nur noch Landschaft. Und ich habe ein richtig, richtig mieses Gefühl. Plötzlich. Nicht nur, weil ich todmüde bin und die Kinder entsprechend quengelig sind. Nein, es ist dass Gefühl: genau hier will ich auf keinen Fall sein. Ich bin auf der Suche nach Natur, nach Ruhe und Platz. Aber so viel Platz. So viel Ruhe. So viel Natur. Jeden Tag. Immer. Nein, das will ich nicht. Und als die Frau, die das Hotel jetzt mit ihrem Mann betreibt, auch noch sagt, dass sie an manchen Tagen ganz dringend über den Damm, in Richtung Husum fahren muss, nur um unter Leuten zu sein, weil das Bewusstsein, hier auf der Insel zu sein, sie fast verrückt macht, da fühle ich mich bestätigt, kann das gut nachvollziehen und -fühlen.

Kurzer Abstecher nach Husum. Ein bisschen durch die Fußgängerzone spazieren, obwohl hier um achtzehn Uhr die Gehsteige hochgeklappt werden. Etwas essen, die Gedanken sortieren. Zurück zur Ferienwohnung…

Mittwoch alles einpacken. Heute wird unser Quartier in der Nähe von Wismar sein. Vorher wieder neue Termine. Neue Schicksale. Natürlich gibt es immer einen Grund, warum Menschen ihr Haus, ihre Existenz aufgeben. Das hat mich oft überfahren in diesen Tagen. Wir haben viele traurige Menschen kennengelernt. Viele, viele Geschichten gehört. Schicksale. Kämpfe. Hoffnungen. Viele zerplatzte Träume…

Wir fahren los. An die Ostsee. Hohwacht. Abstecher an den Strand, wir sind ein wenig zu früh. Es ist nebelig. Unwirtlich. Unwirklich. Kalt. Der Strand ist schön. Finden die Kinder auch. Alles ist wie ausgestorben. Keine Menschen. Keine Autos. Kein Leben. Ist halt keine Saison. Ist ein bisschen gruselig. Aber auch angenehm. Die Kinder toben am Strand.
Wir fahren zurück zum nächsten Haus. Eine Pension. Wieder ein Schicksal. Eine teure Scheidung, wie uns der Makler aufklärt, der Mann kann die Pension nicht mehr alleine weiter machen und halten.
Ein süßes kleines Restaurant unten, eine herrliche, sonnige Terrasse Richtung unverbauter Natur. Aber: eine dreckige Küche, eklig dreckig. Mit Fettschicht auf dem Boden. Brrrr.
die Zimmer bzw. Ferienwohnungen, tja, mit viel Luft nach oben. Viel Verhau, viel Unordnung, viel zu tun. Wirklich viel zu tun. Ein bisher unbenutztes Nebengebäude. Mit fast hundert Quadratmetern Fläche jeweils auf zwei Etagen. Könnte ausgebaut werden. Unser Domizil sein. Hmmm, alles gut vorstellbar aber wirklich viel zu tun. Also echt viel zu tun…
Keine Zeit zum Luftholen, wir müssen weiter.
Nach Lebrade. T´s Lieblingshaus. Ein alter Bauernhof. Mitten im Ort. Von vorne nur alte, heruntergekommene Stallungen. Dann ein riesiger, noch völlig unausgebauter Dachboden mit alles in allem bestimmt fünfhundert Quadratmeter Wohnfläche. Ein kleiner Bereich ist bereits ausgebaut. Da lebt ein Ehepaar, das beruflich unglaublich pendeln muss, für die sich das einfach nicht mehr weiter lohnt. Sie wollen so schnell wie möglich weg. Sie hatten große Pläne, konnten aber nur einen Bruchteil davon verwirklichen. Das was sie gemacht haben, ist sehr schön und geschmackvoll. Vor allem der wunderschöne Sitzplatz draußen hat es mir angetan. Man hat über die Felder einen direkten Blick auf einen See. Das muss im Sommer ein Traumplätzchen sein! Die ganzen Vögel, Gänse, gigantisch!
Preis: ok. Ort: puh, eher nichtssagend. Aber: um das zu verwirklichen, was wirklich möglich wäre bräuchte man wirklich eine Stange Geld. Scheint schier unmöglich, das zu stemmen. Und Lebrade wird jetzt auch nicht unbedingt mein Lieblingsort glaube ich…

Das letzte Haus für heute. An einer vielbefahrenen, lauten Bundesstraße. Um Gottes Willen. ein extra Anbau mit mehreren kleinen Appartements. Praktisch. Geschmackvoll eingerichtet. Hauptsächlich von Arbeitern genutzt. Hmmm.
B. fällt hin, schlägt sich das Kinn auf. Viel Blut. Ein großer Schreck. Wir sind fertig. Erschöpft. Voll.
Das Haupthaus ist eine Schatztruhe. Niemand möchte hier ein Ferienhaus aufmachen, niemand selber wohnen. Aber das Haus ist voller wunderschöner, antiker Möbel. Ein Schmuckstück am anderen. Verstaubt. Unbenutzt. So traurig. Die Eigentümer: erschöpft, müde, alt, wollen nimmer. Wir auch nicht mehr.

Jetzt weiter zur Ferienwohnung, die ist noch ein ganzes Stück entfernt.
Wieder eine positive Überraschung. Ein minikleiner, leider nichtssagender Ort mit einem Haus, in dem unten ein kleiner Kaufmannsladen drin ist und oben die Ferienwohnung. Überraschend groß, sauber und geschmackvoll eingerichtet. Wir haben Platz, wir haben Zeit. Die Kinder toben und spielen. Wir ruhen uns aus. Sortieren die Gedanken. Planen den kommenden Tag. Und schlafen schließlich wie Steine. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich auch nur in einer Nacht in den letzten Wochen und Monaten so gut, tief und traumlos geschlafen hätte. Es war wunderbar!

Und los geht´s für heute.
Den ersten Termin werfen wir gleich über Bord, d. h. T. geht schnell mal rein, schaut es sich an um nicht unhöflich zu sein. Wieder ein schlimmes Schicksal, aber überhaupt nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Schnell weiter.
Und dann machen wir einfach blau. Ein freier Tag muss sein. Wir fahren nach Rostock und genießen diese wunderschöne Stadt bei strahlendem Sonnenschein. Bummeln in der Fußgängerzone, kaufen ein wie verrückt, besuchen die herrliche Kirche mit der unvergleichlichen Mond-/Sonnenuhr und der riesigen Orgel. Fahren zu Karl´s Erdbeerhof, essen, staunen, spielen, kaufen weiter ein…ein toller Tag. Ein richtiger Ferientag! Das haben wir dringend gebraucht. Der Abstecher nach Kühlungsborn klappt dann nicht wirklich, es wird dunkel, schnell wieder zurück in die Ferienwohnung. Schön ist es hier.

Letzte Nacht. Freitag, wieder alles einpacken, wir müssen früh los. Die letzten Termine.
Und da ist es. Das Haus am See. In Silz. Ein Seegrundstück. Am Ende einer Sackgasse. Es ist traumhaft. Das Haus selber ist ok. Es ist ein wenig heruntergekommen, sehr „hotellig“, die Zimmer sind sauber und ok, die Möglichkeiten schier unbegrenzt. Haken? Der Preis. Und, dass wir überhaupt nicht einschätzen können, wie es hier wohl in der Saison ist. Ob genug los ist. Zahlen gibt es keine, es war öfter verpachtet und lief nicht sooo super. Wieso sollte es also uns gelingen? Und trotzdem, der See ist wunderschön, ein eigener Steg, eine eigene Badestelle, eine große Wiese, viele, viele Ideen…

Verwirrt fahren wir weiter. Unsere aller letzte Station. Eine alte Schule. In der Nähe von Plau am See. Ein altes Ehepaar. Ein riesiges Haus. Ein witziger Hund. Vierundsechzig Pappeln. Unglaublich viel Platz. Unfassbar viel zu tun. Schon wieder. Das Haus ist nur zu einem Bruchteil ausgebaut. Es ist alt. Die Heizung würde niemals reichen. Die Leute erzählen uns ihre Lebensgeschichte. Reizend. Und anstrengend zugleich… Wir verbringen dort eine anregende Stunde.

Jetzt reicht´s. Schnauze voll. Die letzten einhundertsiebzig Kilometer von insgesamt eintausendzweihundert bis zum Hamburger Flughafen fahren wir in einem Rutsch.
Einchecken, was essen, Sicherheitskontrolle und los. Um 18:45 Uhr hebt unser Flugzeug Richtung München ab. Wir sind alle fix und fertig. Und traurig. Und glücklich. Und durcheinander.
Zum Glück klappt alles mit der Abholung, schnell, schnell heim. Die Kinder halten auch hier wieder super durch, fallen um halb zehn völlig kaputt ins Bett. Alles ist gut. Wir sind zusammen. Das ist das Wichtigste. Wir vier. Mehr ist nicht nötig.
Und so müssen wir jetzt Eindrücke verarbeiten, nachdenken, überlegen, fühlen, planen, reden…

Was für ein unglaubliches Abenteuer. So viele Gefühle. So viele Eindrücke.
Und trotzdem die richtige Entscheidung. Wir wollen in den Norden. So viel steht fest.

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

6 Kommentare zu “Kaum bin ich mal ein paar Tage nicht da… (Samstag, 8, März ´14)

  1. Meine Güte, du hast ja viel erlebt. Ich bin ganz beeindruckt und fast ein wenig neidisch… 🙂
    Eine bewegte Woche, kann ich da nur sagen.
    Drück dich! K.

    • „Bewegte Woche“ trifft es ziemlich genau!
      Ich glaube, das eigentlich bewegte daran ist aber, dass es ganz konkret um Entscheidungen für die Zukunft, für meine Zukunft, geht. Und das bewegt mich tatsächlich sehr!
      Danke Dir für´s Lesen und Durchhalten (rückblickend betrachtet finde ich meinen Eintrag fast eine Frechheit – so viel Text…)!
      Ich drücke Dich auch!

  2. Hallo meine Liebe.

    Ja.

    Eigentlich ist man da zu Hause, wo seine Lieben sind. Und dass das „Haus am See“ eigentlich ein Ort in einem selbst ist, wissen wir auch.

    Auch ich hab, denke ich, nach fast 6 Jahren hier, wo ich bin, genug von dem „hier“. Suche auch mein Haus am See, mein Zuhause, und hab doch vielleicht schon lange das, was ich suche. Bin nur zu blind, um es zu erkennen.

    Die Zweifel, die Dich gerade umhertreiben, kenne ich aktuell ebenso.

    Ich las gerade einen Spruch von Rockefeller, der in dieser verwirrenden Zeit den Gedanken wieder gerade rückte:

    „Habe keine Angst, das Gute aufzugeben, um das Großartige zu erreichen.“

    Damit lass ich Dich/ euch jetzt mal weiterdenken.

    • Was für ein schöner Spruch! Gut, über Rockefeller könnten wir streiten… 😉

      Ich bin so froh, dass Du verstehen kannst, was mich gerade umtreibt. Und wenn ich Deinen aktuellen Blog-Eintrag lese, dann merke ich, dass es Dir nicht wirklich viel anders geht.
      Es ist einfach nicht nur eine „äußere“ Entscheidung, sondern es hat ganz viel mit „Innen“ zu tun. Und das muss raus, das will sortiert, überdacht und gepflegt werden.

      Was für eine spannende Zeit!

      Du bleibst weiter in meinen Gedanken…

  3. Wow ist das schön geschrieben…. Du hast ein Talent, dass man mit Dir auf die Reise geht 🙂 Nur vom Lesen her wäre ich wohl beim Haus hängen geblieben, wo die Nachbarn zum Frühstücken ins Nachbarhotel gehen… keine Ahnung warum. Da hätte ich meine Stimme abgegeben ohne weiter nachzudenken. Ansonsten was für eine Woche… sie hallt bestimmt noch lange nach und ich finde es so schön, dass Du uns teilhaben lässt. Ich wäre wohl viel zu erschöpft 🙂 Lachen muss ich bei Eurer Entspannung um Rostock herum. Meine Heimat. Mein früheres Zuhause. Und JEDER geht zu Karls Erdbeerhof und ist ganz euphorisch: ich frage mich immer: was gibt es da so Tolles? Der Dicke und ich gehen fast nie hin, weil wir nicht verstehen, was es so ausmacht 🙂 Aber so hast Du mir ein Stück Zuhause mitgebracht. Danke dafür. Und vor allem danke für den schönen Bericht. Toll geschrieben!

    • Ich freue mich, dass Dir mein „Bericht“ gefallen hat, auch wenn ich ihn beim nochmal anschauen, total peinlich finde. Sehr, sehr viel Text… 😉
      Dabei habe ich mir einfach nur das Herz frei geschaufelt, mir alles von der Seele geschrieben, ohne wirklich nachzudenken oder die Worte mit Bedacht zu wählen.
      Um so schöner, wenn Du es gerne gelesen hast!

      Ich wusste gar nicht, dass Du aus der Gegend kommst! Rostock hat mich wirklich überrascht! Klar, es war ein Vormittag mitten unter der Woche, da war nicht sooo viel los und die Sonne hat wie verrückt geschienen und wir haben auch nur einen kleinen und feinen Teil gesehen!
      Beste Bedingungen also, um eine Stadt angenehm und toll zu finden! Wie gefällt Dir Rostock?
      Lustig, dass Du Karls Erdbeerhof kennst. Wir sind mehr oder weniger zufällig drüber gestolpert und ich muss sagen, das, was mir gefallen hat war ganz eindeutig der „Overflow“! Das ist ja alles Wahnsinn! Zu viele Eindrücke, zu viele Erdbeeren, zu viel Zeug! Das war aber irgendwie auch cool.
      Dieses Freizeitparkdings fand ich auch nicht so berauschend, alles sehr kitschig, zum Teil auch ein wenig runtergekommen – aber es hat gereicht, um den Kindern einen spaßigen Nachmittag zu bescheren – und mir eine (wirklich günstige) Salzlampe, die hoffentlich, dank perfektem Service, heute schon mit der Post zu mir nach Hause kommt! ;-)))
      Ick freu mir! 😉

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