meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Doch nicht ganz so entspannt (Montag, 17. Februar ´14)

4 Kommentare

ist mein Montag! Chef ist weg, daher gibt es auch verhältnismäßig wenig Arbeit.
Allerdings ist der eine Bauleiter da geblieben (und nervt mich seit zwei Stunden damit, dass er heute keinen adäquaten Kaffee kriegt – bin ich vielleicht seine persönliche Barista??) und der andere just am heutigen Tag von seinem mehr als zweimonatigen Thailandurlaub zurückgekehrt. Prima.
Aber alles in allem ist es trotzdem ein schöner Vormittag gewesen, ich konnte immer wieder zwischendrin ein bisschen „Nord-Recherche“ betreiben und zu allen Orten, in denen wir uns im März Immobilien anschauen werden, Informationen, die für uns relevant sind, heraussuchen.
Wichtig für uns ist natürlich, was es für Schulen und Kindergärten gibt, ob eine Bücherei, eine Musikschule, eine VHS vor Ort sind, was für Sportmöglichkeiten es gibt, wo das nächste Schwimmbad ist und was es sonst so zu Entdecken und zu Erleben gibt. Nicht zuletzt, um F. den Umzug noch weiter schmackhaft zu machen.

Heute ist mein oberstes Ziel aktiv von der Sonne etwas mitzukriegen. Seit Samstag giere ich förmlich nach Frühling und nach dem gestrigen Zwischentief ist es heute wieder strahlend schön und relativ warm.
F. wird um drei Uhr wieder selber nach Hause kommen und dann werden wir uns gleich zusammen packen und die frische Luft entern. Scheiß auf Hausaufgabenkontrolle, das können wir später auch noch machen.

Auch wenn das Thema Hausaufgaben eins unserer „Fazits“ aus dem Zeugnis war. Einer der Punkte, an denen es zu arbeiten gilt. Da muss ich mich echt an der eigenen Nase packen.
F. ist von acht bis zwölf im Unterricht. Dann geht er in die Mittagsbetreuung, isst zu Mittag, macht seine Hausaufgaben und hat dann in der Regel gerade mal eine Stunde Zeit zum Spielen. Das heißt, er hat eigentlich schon einen 7-Stunden-Tag. Und dann soll er sich nochmal mit mir hinsetzen, nochmal alles durchgehen, meine Verbesserungen umsetzen, meist dauert das ungefähr eine halbe Stunde. Dann hat er aber noch nicht lesen geübt oder mal ein paar Mathe-Aufgaben zusätzlich gelöst. Und wann genau soll er spielen? Freunde treffen? Kind sein? Im Garten rumstromern? Ich vermute mal, es geht den meistern Kindern so, aber ich bin da echt grundsätzlich am Zweifeln. Ob das so richtig ist.
Er ist schließlich erst sieben!
Wenn er von der Schule spricht, fallen ganz oft so Sätze wie „ich bin so gehetzt“ oder „das macht mir so einen Stress“. Da frage ich mich schon, ob es auch eine andere Lösung gibt. Oder ob ich halt anders damit umgehen muss. Zum Beispiel nicht mehr die Hausaufgaben kontrollieren sollte. Oder ihn in der Mittagsbetreuung keine Hausaufgaben mehr machen lassen, dann hat er ordentlich Zeit dort zum Spielen und kann sie dann am späten Nachmittag mit mir zusammen machen… ich weiß es echt noch nicht so genau.

Für heute Abend ist mein Plan mal wieder richtig früh ins Bett zu gehen, im Augenblick schlafe ich extrem schlecht und unruhig und kann jede Extraminute Schlaf dringend brauchen. Und dann lasse ich diese Woche mal in aller Ruhe auf mich zukommen, im Moment scheint noch alles sehr ruhig und ohne großes Tohuwabohu abzulaufen, mal sehen, was noch so kommt. Hauptsache die Sonne scheint!!! 😀

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

4 Kommentare zu “Doch nicht ganz so entspannt (Montag, 17. Februar ´14)

  1. Wie ist denn das mit der HausaufgabenBetreuung? Die macht er da und du kontrollierst dann nochmal zuhause und ihr setzt euch WIEDER dran? Darauf hätte ich auch keine Lust. Das Thema einmal angehen, würde mir als Kind dicke reichen. Und wenn du eh Zeit drauf verwenden musst, spricht ja nichts dagegen, es gleich zusammen zu machen oder? Andererseits nach dem Spielen nochmal Pflicht machen ist auch doof. Sehr schwer zu entscheiden

    • Ich find´s auch doof. Die betreuen da die Hausaufgaben, allerdings sind das natürlich ungefähr zwanzig Kinder. Die schauen drauf, prüfen, dass sie alles gemacht haben, mehr aber auch nicht. Sie begründen es damit, dass die Kinder die Aufgaben ja auch alleine machen sollen und die Lehrerin dann am nächsten Tag weiß, wo die Kinder stehen, was sie verstanden haben und was nicht…
      F. braucht aber – zumindest im Augenblick noch – ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, muss sich ein wenig mehr Zeit nehmen. Was aber schwer ist, wenn die, die schon fertig sind, raus dürfen zum Spielen. Ist doch klar, dass er da keine Ruhe hat und auch lieber raus will…
      Sie ihn ganz daheim machen lassen hat den Nachteil, dass es dann manchmal einfach später Nachmittag wird und wie Du sagst, sich nach dem Spielen nochmal hinsetzen und alles machen ist auch blöd.
      Und irgendwie will ich ihm gerne beibringen, dass es schöner ist, wenn man zuerst die Aufgaben erledigt, die unbedingt anstehen und dann mit freiem Herzen und freier Zeit sich den restlichen Tag einteilen kann.
      Eine echte Zwickmühle!!

      Gut, dass Du solche Probleme noch nicht haben musst! Wie geht´s Dir und dem Maxl, meine Liebe??

  2. Ich finde die Aussage, dass die Lehrerin dann einfach weiß, wo die Kinder stehen, nicht so übel. Immerhin ist das dann auch einfach ne sehr gute Rückmeldung für ebenjene. Wichtig fände ich dann nur, auf nem Elternabend (oder im Einzelgespräch) diese Situation anzugucken und nachzuhaken, wie es sowohl anderen Eltern, als auch der Lehrkraft damit geht.

    Möglicherweise gibt es auch zu viele Hausaufgaben?

    Ihr als Eltern habt extrem große Mitspracherechte bei dieser Gestaltung ^^ Sagt vielleicht, dass es besser wäre, wenn die Kids nur an 3 Tagen Hausaufgaben haben sollten und der Unterricht eben so gestrickt sein sollte, dass die Kids den Lehrstoff verstehen.

    DAS ist nämlich die Aufgabe de Lehrkraft. Es geht nicht darum, dass die Kids alle in Hausaufgaben LERNEN sollen, sondern nur eine Prüfmöglichkeit haben. Das heißt: Hausis sollten eigentlich Spaß machen…

    Das ist halt sowieso ein großes Dilemma mit unserem Schulsystem…

  3. Ich finde die Aussage, dass die Lehrerin dann einfach weiß, wo die Kinder stehen, nicht so übel. Immerhin ist das dann auch einfach ne sehr gute Rückmeldung für ebenjene. Wichtig fände ich dann nur, auf nem Elternabend (oder im Einzelgespräch) diese Situation anzugucken und nachzuhaken, wie es sowohl anderen Eltern, als auch der Lehrkraft damit geht.

    Möglicherweise gibt es auch zu viele Hausaufgaben?

    Ihr als Eltern habt extrem große Mitspracherechte bei dieser Gestaltung ^^ Sagt vielleicht, dass es besser wäre, wenn die Kids nur an 3 Tagen Hausaufgaben haben sollten und der Unterricht eben so gestrickt sein sollte, dass die Kids den Lehrstoff verstehen.

    DAS ist nämlich die Aufgabe de Lehrkraft. Es geht nicht darum, dass die Kids alle in Hausaufgaben LERNEN sollen, sondern nur eine Prüfmöglichkeit haben. Das heißt: Hausis sollten eigentlich Spaß machen…

    Das ist halt sowieso ein großes Dilemma mit unserem Schulsystem…

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