meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Nur noch ein paar Stunden… (Sonntag, 16. Februar ´14)

2 Kommentare

…und das Wochenende ist auch schon wieder zu Ende.
Hinter mir liegen ein paar aufregende, anregende, anstrengende und erholsame Tage. Da war wieder mal alles dabei!

Donnerstag Früh hat T. unseren kleinen B. in den Kindergarten gebracht und ist dann direkt nach Österreich ins Lager seiner Firma gefahren um sich vor Ort für zwei Tage um die EDV zu kümmern (das wird dem, was er wirklich gemacht hat vermutlich gar nicht gerecht…).
Ich hatte zeitgleich mal einen richtigen Scheiß-Tag in der Arbeit. Du liebe Güte. Chef ist völlig durchgedreht, war der Meinung er müsste in diesen paar Stunden ein Riesen-Angebot über ein paar Hunderttausend und einen Berg voll Rechnungen schreiben, nebenbei Telefon-Chaos…und ich musste extrem pünktlich gehen, weil ich um 14 Uhr das dreimal verschobenen Elterngespräch im Kindergarten von B. hatte… Begeistert war er nicht!

Das Elterngespräch selbst brachte relativ wenig Erhellendes, dass der kleine Giftzwerg im Kindergarten all das ganz brav und ohne Wiederrede tut, was zuhause täglich ein Drama ist und lediglich mit einem Sack voller „Neins“ bedacht wird, das wussten wir auch schon vorher!
Sprache und Motorik sind altersgemäß, er ist gut in die Gruppe integriert, darf ab sofort das Babybett zum Mittagsschläfchen räumen und wie die „Großen“ auf einer Kinderliege schlafen. Und ab September schon im „richtigen“ Kindergarten schnuppern. Das gefällt mir.
Trotz allem hat das Gespräch bis kurz vor drei gedauert und wir mussten wie verrückt nach Hause sausen, F. durfte nämlich zum ersten Mal auch den Heimweg von der Schule komplett alleine bestreiten, da wollte ich in jedem Fall pünktlich da sein…
Hat super geklappt, ein weiterer Grund richtig stolz auf den tollen Siebenjährigen zu sein. Man kann sich super auf ihn verlassen!

Wir haben den Nachmittag und den Abend sehr harmonisch zu dritt verbracht. Die Jungs haben eine Stunde zusammen in der Badewanne verbracht und sind sehr lieb und friedlich ins Bett gegangen. Und so bin ich tatsächlich auch schon um zehn eingeschlafen, habe allerdings B. gegen elf zu mir geholt, er stand in seinem Gitterbett (das eigentlich eine Öffnung hat zu der er rauskrabbeln kann) und hat immer nur „Rüber“ gerufen – also durfte er halt „rüber“ ins Schlafzimmer. Ich wollte da mal nicht so sein. Und wir haben uns zu zweit im Riesenbett tatsächlich richtig gut vertragen, wir sind uns räumlich nicht auf den Wecker gegangen, es war sehr kuschelig und schnuckelig!

Freitag Früh haben die Jungs super mitgemacht, ich hatte ja auch Eile, ich hatte um neun Uhr einen Arzttermin. F. flugs auf den Roller gestellt, B. in den Kindergarten gefahren – pünktlich! Super!
Ins Wartezimmer habe ich mein aktuelles Buch mitgenommen, beim letzten Mal bin ich dort eineinhalb Stunden rumgesessen. Kaum hatte ich es aufgeschlagen wurde ich auch schon aufgerufen…he, damit hatte ich nicht gerechnet!
Um viertel nach neun war ich schon wieder draußen, das Ergebnis ist durchaus positiv, da ich die Medikamente ziemlich gut vertrage, behalten wir die Dosis erst mal bei. So richtig begeistert bin ich zwar nicht, schließlich nehme ich jetzt zwei verschiedene Blutdrucksenker, einen Blutverdünner, einen Cholesterinsenker (obwohl ich überhaupt keinen hohen Cholesterin-Wert habe, aber was tut man nicht, um das Blut dünn und durchfließen zu halten…), Cortison für´s Asthma, ein Anti-Allergiemittel und ein Schilddrüsenmedikament…aber gut, ich habe diesem Arzt mein Vertrauen geschenkt und ich gehe davon aus, dass er weiß was er tut.

Jedenfalls hatte ich dann ein bisschen mehr Zeit als erwartet, konnte in Ruhe noch Zuhause etwas rumwuseln, bevor ich B. wieder vom Kindergarten abgeholt habe.
Meine Mutter ist kurz nach zwei gekommen, wir wollten F. gemeinsam von der Schule abholen, schließlich hat er an diesem Tag sein allererstes Zeugnis bekommen!
Und war schon Tage lang furchtbar aufgeregt!

Das Zeugnis selbst war leider nicht so wahnsinnig spektakulär, es kommt sehr oft die Wendung „er bemühte sich“ vor, der Grundtenor ist, dass er noch ein bisschen langsam ist, dass er, sobald es komplexer wird, noch Hilfe braucht…also alles in allem eher durchwachsen.
Aber es ist sein erstes Zeugnis, da gibt es keinen Grund, das nicht gebührend zu feiern.
Er wollte ein Buffet, das ist im Augenblick sein Liebstes. Das heißt, wir mussten jede Menge kleine Schnabulierereien kaufen, die wir auf dem einen Tisch im Wohnzimmer hübsch drapiert und am anderen Tisch dann gegessen haben.

T. war in der Zwischenzeit auch zurückgekommen und wir konnten den Abend harmonisch und nett zusammen verbringen.

Für den Samstag waren wir mit Freunden von uns verabredet, mit denen wir bei strahlendem Frühlingswetter den Tag erst im Englischen Garten und dann bei ihnen daheim verbracht haben. Es war herrlich. Quatschen, spazieren, Kaffee trinken, die Kinder haben gespielt – einer dieser Tage, die nicht viel besser sein könnten!

Heute morgen haben wir festgestellt, dass es definitiv die richtige Entscheidung war, gestern raus zu gehen, heute ist einfach nur kaltes Schmuddelwetter…das konnten wir dann auch entsprechend ausnutzen und haben den Tag einfach nur verdaddelt. Mit ausgiebig frühstücken, Mittagsschläfchen, Wii-spielen, baden, kochen…

Und so kann ich heute ganz entspannt einschlafen, morgen wird ein entspannter Tag, Chef ist mit Bauleiter für einen Tag am Gardasee (auf Chefes neuerworbenem Oliven-Hain, äh, da, wo er sich gerade fünfzehn Olivenbäume gekauft hat…) und so habe ich „freies Büro“, das kommt mir sehr entgegen!

So, jetzt ist Schluss für heute, morgen geht´s weiter!
Gute Nacht!

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

2 Kommentare zu “Nur noch ein paar Stunden… (Sonntag, 16. Februar ´14)

  1. Moin meine Liebe. Na, es liest sich doch, dass Du das Chaos von Donnerstag gut über die Bühne gebracht hast. Ich lese nichts von „war nervig, ich war müde, es hat mich geschlaucht, konnte nicht mehr“ oder so. Nur davon, dass Dein Chef Stress damit hatte, dass Du pünktlich los musstest.

    Das ist wirklich gut 🙂

  2. Ich kann mich aus der Asche nur anschließen. Es ist wirklich super zu lesen

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