meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Richtig müde (Montag, 27. Januar ´14)

Ein Kommentar

Der ganze Spuk ist vorbei. T. und ich – und natürlich auch die völlig erschöpften Kinder – waren gestern um halb neun Uhr im Bett. Puh.

Freitag Vormittag konnte ich schon einiges in der Wohnung machen, mittags das übliche Procedere, Kinder abholen, Mittagsschlaf, Hausaufgaben…
T. ist wunderbarerweise schon um vier Uhr nach Hause gekommen, das heißt, wir haben den ganzen Rest (Einkaufen, Aufräumen, Bad putzen etc.) bis zum Abend geschafft. Das gab´s glaube ich noch nie!

Samstag Vormittag haben wir es uns richtig gut gehen lassen und nachdem wir alle von der Woche völlig erschöpft waren, haben wir bis kurz vor dem Eintreffen unseres Besuches noch einmal alle zusammen geschlafen.
Dann waren sie auch schon da, Schwiegermutter, Patentante und meine Mutter. Es gab natürlich viel zu erzählen, das ist dann nahtlos in ein herrliches Raclette-Essen übergegangen. B. ist ganz erschöpft um halb neun einfach eingeschlafen, F. war gegen halb zehn im Bett. Vorher hat er mit seiner Patentante eine aufregende Höhle in seinem Zimmer gebaut, in der die beiden dann gemeinsam die Nacht verbracht haben. Er war selig!

Am nächsten Morgen sind wir relativ zeitig aufgestanden, um zehn Uhr sollte der große Geburtstags-Brunch für F. beginnen, es war ja noch einiges vorzubereiten. Ziemlich pünktlich konnten wir starten – F. hätte es eh keine Minute länger ausgehalten – zusätzlich waren jetzt noch der Opa und dessen Frau dazugestoßen.
Zuerst durfte F. seine Päckchen aufmachen und war einfach nur selig. Eine Carrera-Bahn! Ein Fahrrad! Ein „Wunsch-Lego“! Und, und, und!
Auch B. hatte zum Glück noch ein paar nachträgliche Päckchen und war genauso mit Feuereifer dabei.

Nach einem ausgiebigen Frühstück, das quasi nahtlos ins Kaffeetrinken und Kuchenessen übergegangen ist, wurde natürlich die Carrera-Bahn aufgebaut und von allen Anwesenden die ersten Runden gedreht.
Gegen drei Uhr haben sich sowohl mein Vater, als auch die Würzburger Oma und die Patentante wieder auf den Heimweg gemacht.
Wir Verbliebenen haben noch einen kurzen „neues-Fahrrad-Test-Spaziergang“ gemacht, dann hat sich auch die andere Oma verabschiedet. Da sind dann schon die ersten Tränen geflossen. B. völlig erschöpft nach zwei Tagen wie im Rausch mit allen Omas und dem Opa, dann plötzlich wieder alle weg – ein Schock!

Wir haben es einfach ruhig angehen lassen, ich hab noch schlappe vierzig Muffins gebacken und verziert, wir haben noch ein bisschen gespielt, die Reste vom Vormittag gegessen und die Kinder sind dann völlig fertig und zetig ins Bett gesunken. Da kamen dann noch F.s Tränen, die wir aber mit der Aussicht, dass ja heute in der Schule sein Geburtstag gefeiert wird, doch noch trocknen konnten.

Ich hab gerade noch das Ende vom „Tatort“ mitbekommen, dann hat es mich auch dahingerafft…
Aber ich denke, wir können uns auf die Schulter klopfen, alles hat geklappt, alle waren satt, keiner hat sich gestritten (außer zwischendurch T. und ich ein bisschen), allen hat es Spaß gemacht – mehr wollten wir ja gar nicht.

Allerdings bin ich heute morgen wie gerädert aufgewacht, wie nach einer langen, durchfeierten Nacht, und es war dann erstmal wieder: KALT!
Heizung schon wieder hin. Zum wiederholten Male seit Weihnachten! Ich hab echt so die Schnauze voll! Wenn man Montag früh am Morgen aufsteht, will man wirklich was anderes als kalte Füße im eiskalten Bad. Das Wasser nur warm, alle anderen Räume ebenfalls ausgekühlt – mir reicht´s!
Jetzt war dieser Heizungsfuzzi endlich am 20.1. (und seit dem noch drei weitere Male!) da und nichts verändert sich. Es wird eher noch schlimmer! Echt, wenn ich heute Nachmittag heimkomme und es ist immernoch überall kalt – ich flippe aus!

Sonst sind meine Vorsätze für diese Woche deutlich friedlicher und ruhiger. Sie hat lediglich drei Arbeitstage für mich, am Donnerstag ist hier im Büro Rentenversicherungsprüfung und da müssen wir uns nicht auf die Füße steigen – ich hab dann mal ganz großzügig angeboten zuhause zu bleiben… trifft sich ganz gut, dann kann ich den Kindergeburtstag am Nachmittag (und mich schon mal mental darauf)vorbereiten! Passt!

Heute wird T. länger arbeiten und ich versuchen, es mir mit den beiden Jungs so nett und kuschelig wie möglich zu machen. Wir können in aller Ruhe noch einmal alle Geschenke „durchspielen“, ein bisschen lesen, abends kuschelig fernsehen – fühlt sich gut und richtig an.
Erst dachte ich, wir könnten noch zum Schlittenfahren gehen – zum ersten Mal in diesem Winter! – aber es sieht gerade nicht so aus, als würde der Schnee die nächsten Stunden überstehen…schade!

Jetzt kümmere ich mich erst mal um mein blödes Kopfweh, dann geht´s in aller Ruhe weiter. Wird schon!
Und bei all der Erleichterung, dass der Feiermarathon, der Anfang Dezember mit Nikolaus beginnt, über T.s Geburtstag, Weihnachten, Silvester und mit den beiden Geburtstagen von F. und B. endet, nun vorbei ist, ist es fast auch ein bisschen schade. Rückblickend hat aber alles ganz schön gut geklappt, es gab mit T. (im Gegensatz zu sonst) wenig Streit und Auseinandersetzung, die Arbeitsteilung war schon ziemlich gut, wir sind auf einem guten Weg. Jetzt kann ich mich entspannt zurück lehnen – das nächste „Event“ ist im April mein vierzigster (!) Geburtstag… da bin ich jetzt aber mal so was von entspannt… noch….

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

Ein Kommentar zu “Richtig müde (Montag, 27. Januar ´14)

  1. Bin froh, zu lesen, dass alles (mit einer Ausnahme wohl) so gut gelaufen ist.
    Du liest Dich ruhig und entspannt – abgesehen von den Kopfschmerzen natürlich. Sehr gut 🙂

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