meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Und die erste Arbeitswoche des Jahres ist so gut wie um (Donnerstag, 9. Januar ´14)

Ein Kommentar

Und nach einem grausigen Morgen bin ich jetzt eigentlich ganz guter Dinge.

Ich bin wirklich nicht für das frühe Aufstehen geschaffen und da braucht mir bloß noch einer krumm kommen (heute war es F.) und ich möchte am liebsten umdrehen, mich wieder ins Bett legen, Decke über den Kopf ziehen und fertig.
Nachdem das ja in aller Regel nicht geht, werde ich entweder grantig oder schnippisch oder genervt oder gefährlich ruhig oder sauer…
Alles blöd. Tagsüber würde ich in gleicher Situation vermutlich wesentlich gelassener reagieren, heute war das Resultat ein weinendes Kind am Auto, keine Zeit mehr das richtig wieder hinzubiegen, ein schnelles „Alles ist gut, Hase, wir kriegen das wieder hin!“. Na, das hab ich ja prima hingekriegt. Hoffentlich muss er jetzt nicht mit einem blöden Magengrummeln den ganzen Morgen in der Schule sitzen, das war die Sache auf gar keinen Fall wert… Sozusagen eine „pädagogische Glanzleistung“.

Sehen, um noch einmal drüber zu reden, werde ich ihn auch erst heute im späten Nachmittag. Er fährt heute gleich mit dem Bruder seines besten Freundes nach der Schule mit dem Bus zu denen nach Hause und darf da den Nachmittag verbringen.
Der Mutter der beiden Jungs habe ich ja ein bisschen erzählt, was mit F. gerade los ist und sie hat gesagt, sie hat das Gefühl, wenn er mit seinem besten Freund zusammen ist, geht es ihm aber richtig gut und er wäre sehr ausgeglichen. Damit hat sie voll ins Schwarze getroffen, ich bin da ganz ihrer Meinung. Und jetzt forciert sie, dass die Jungs sich oft sehen können und so konnten sie schon drei Nachmittage in dieser Woche miteinander verbringen.

Ansonsten geistern in meinem Kopf allerhand Gedanken zum Thema „Umzug“ herum. Und nicht nur das, es geht ja quasi um eine komplett neue Existenzgründung. So mit Business-Plan, Finanzierung und allem Drum und Dran. Klar tue ich mich vielleicht ein wenig leichter, weil ich das Ganze Prozedere ja 2002 schon einmal mit meinem Bücherladen/Café „durchgemacht“ habe, trotzdem gibt es unglaublich viel zu bedenken und zu beachten, zu recherchieren und organisieren.
Ich bin ganz aufgeregt, gehe ich doch davon aus, dass es unbedingt klappen wird. Eine eigene, kleine Pension. Viel Platz für uns alle. Und tausend verrückte Ideen, wie die Gästezimmer genützt werden könnten, die erst einmal sortiert und ausgewertet werden möchten.
Eine Immobiliensuche – die erste in dieser Art, in diesem Ausmaß und mit dieser Zukunft. Leben und Arbeiten an einem Ort. Work-life-balance.
Von wo ist das Pferd aufzuzäumen? Erst eine Immobilie suchen? Oder erst einen Standort? Eine Art Bauernhof soll es sein, so viel steht fest.
Wir brauchen eine gewisse Infrastruktur (Schule, Kindergarten, Arzt,…). Und was noch? Das Meer. Ja, genau.
Alles noch ganz ungefiltert, ganz roh und wenig durchdacht.
Also, weiter das Internet abgrasen nach Informationen, Möglichkeiten, Ideen… schön. Macht Spaß. Und gleichzeitig auch ein bisschen Angst. So konkret waren wir noch nie…

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

Ein Kommentar zu “Und die erste Arbeitswoche des Jahres ist so gut wie um (Donnerstag, 9. Januar ´14)

  1. *haha* Du weißt schon, wo es Dich beruflich hintreibt. Die Pension ist es. Nichts anderes. Das ist soooo prima.

    Ich weiß noch nicht, ob ich eine der Bewerbungen wahr werden lassen will (ich schick sie natürlich ab!) oder ob ich meiner Freundin, deren Mom (und die ist die momentane Besitzerin) gerade mit Wasser in der Lunge im Krankenhaus liegt, jetzt WIRKLICH auf´n Keks gehen kann mit dem Gedanken, ihr die Pension abzunehmen… Bin also beruflich und standorttechnisch noch nicht dort angelangt, wo Du bist.

    Gerade eben kam mir auch der Gedanke, dass ich dann wohl lieber in Deine Pension komme, als Deine Gäste zu mir zu entführen *grins* Kommt Zeit, kommt Rat ^^

    Ich glaub, es wäre gut, für beides offen zu sein.

    Einen wichtigen Punkt weißt Du doch schon: Am Meer. Dann lass Dich von dem leiten, was immobilienscout24 an Vorschlägen hat. Such Dir ne größere Stadt raus – Lübeck, Kiel, Flensburg und auf der anderen Seite Heide und Brunsbüttel, gib den Umgebungsradius mit 100 km an und guck, was Dir gezeigt wird.

    Ich hatte meine Traumimmobilie schon gefunden. Allerdings kam ich nicht weiter voran damit, da ich allein dieses große Haus nicht gepackt hätte.

    Was ich gerade dank meines Bruder entdeckt habe, ist die Seite der IHK/ HK in Bezug auf Unternehmensnachfolge: nexxt-change.org oder so ähnlich. Du findest den Link dafür auf der Seite der IHK genauso wie bei der HK. Dort gab es nach Weihnachten ein Lokal (mit Übernachtungsmöglichkeit, wenn ich mich nicht irre) in Schleswig. Guck einfach mal rein 🙂

    Und klar, das heute morgen mit F. war nicht der Bringer.

    Aber: DU BIST KEIN ENGEL! Jeder Mensch hat mal schlechte Laune und ist muffelig. Ich denke nicht, dass es richtig sein kann, seine Kinder vor dieser Laune zu bewahren. Ich denke, dass es wesentlich besser ist, ihnen zu zeigen, dass auch die geliebte Mama mal n echt schlechten Tag hat. Ich sag dem dazugehörigen Kind dann immer (!) „Baby, weißt du, ich bin grad richtig sch*** drauf. Dich hab ich trotzdem lieb.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s