meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Einfach nur Zeit (28. Dezember)

Ein Kommentar

Wieder daheim. Schön.
Aber es war auch schön, sich ein wenig in die Familie zu „stürzen“. Ich war lange nicht da und T.´s Familie mit Mutter, Tanten und Onkel, mit Cousins und Cousinen ist sehr offen, sehr freundlich und herzlich. Ich bin das „Enge“ nicht so gewöhnt, dass man sich täglich sieht, dass man immer in Kontakt steht, miteinander isst, unangemeldet beieinander vorbeikommt. Auf der einen Seite mag ich es, finde es für ein/zwei Tage auch wirklich schön, auf der anderen Seite könnte ich persönlich nicht so leben, glaube ich.
Für die Kinder war es natürlich toll, die Würzburger Oma sehen sie viel seltener und das ist dann umso intensiver.

T. und ich haben, als die Kinder im Bett waren, bis halb zwei ein gutes und angenehmes Gespräch mit meiner Schwiegermutter geführt, sie hat viel von früher erzählt und das erschließt mir natürlich auch immer Teile von T´s Vergangenheit, wie war er als Kind, gibt es Ähnlichkeiten zu unseren Jungs?
Anstrengend wir es erst dann (für mich), wenn sie anfängt Fotoalben rauszuholen, eins nach dem anderen. Mit Menschen, die mir natürlich nichts sagen und den dazugehörigen Geschichten, der macht das, aus dem ist das geworden, der ist schon lange tot, der ist mit der zusammen und und und…. Ein wenig langweilig auf die Dauer…

Gestern Nachmittag haben wir dann alte Freunde von T. im Café getroffen, gemeinsam mit deren Kindern und es war, obwohl wir uns so selten sehen, eine schöne, intensive und vertraute Zeit.

Alles in allem sind wir dann gegen halb sechs aus Würzburg weggekommen und waren mit einem Eß-Stopp schließlich um kurz nach neun zuhause.
Was wir da noch nicht so gemerkt haben, war, dass weder unsere Heizung noch das Warmwasser gegangen sind, weil wir alle nur schnell, schnell ins Bett gefallen sind.

Heute morgen dann das böse Erwachen, eine eiskalte Wohnung und eklig kaltes Wasser. Zum Glück haben es die anderen im Haus schon gemerkt, dem Kundendienst Bescheid gesagt und heute Nachmittag war wieder alles in Ordnung…

Den Nachmittag haben wir im Wildpark verbracht, haben alle möglichen Tiere gefüttert (vor allem Baby B. mit größter Begeisterung…), F. hing ein bisschen in der Kurve, den scheint jetzt doch noch der Durchfall-Virus einzuholen. Alles in allem waren es doch fast drei Stunden frische Luft, die uns nach diesem Feiertags-Rumgesitze, richtig gut getan haben.

Die Jungs erproben gerade ihr Können am neuen Wii-Spiel und ich habe Zeit im Kerzenschein und neben unserem wunderschönen Christbaum in aller Ruhe ein wenig zu schreiben. Schön.
Allerdings befürchte ich, ich bin etwas praemenstruell (T. würde jetzt sagen: „Nee, klar, ein BISSCHEN! Sehr witzig!“) und ziemlich empfindlich und zickig. Ich hoffe, dass sich das bis morgen wieder gibt, das macht ja mal echt keinen Spaß! Weder für die anderen, noch für mich…

Jetzt mache ich was zum Essen und dann werden die Kinder hoffentlich ganz brav und entspannt ins Bett gehen und ich mir von T. den Bauch massieren lassen. Vielleicht hilft´s?!

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

Ein Kommentar zu “Einfach nur Zeit (28. Dezember)

  1. Wir alle sind wohl froh, wenn die troubeligen Tage zwischen den Tagen vorbei sind – ganz egal, ob es prämentruell, postmenstruell oder einfach mal zwischen Weihnachten und Neujahr ist *hahaha*

    Hab einen schönen letzten Tag in diesem Jahr und komm gut rüber ins Neue.

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