meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Regen (Mittwoch, 16. Oktober)

Ein Kommentar

– und ich habe schlechte Laune. Aber mal so richtig.
Ist ja wohl alles nicht wahr! So ein blöder Kack-Tag!
Quasi die Fortführung des gestrigen, ebenfalls saublöden, Tages.
Ich habe mich für den Kinderarzt entschieden. Nachdem Baby B. in der Früh auch ein bisschen gehustet hat und F. wie ich ihn aus der Schule abgeholt habe, richtig schrecklich ausgeschaut hat, gab es keine Alternative. Armer F., der war echt fertig. Knallroten Kopf, das Weiße im Auge ebenfalls knallrot und völlig fertig. Jetzt tut ihm auch noch der Rücken weh von der blöden Husterei…
Kinderarzt hat beide abgehört, beiden in Mund und Ohren geschaut und lapidar festgestellt, dass der Schleim aber mal richtig fest sitzt. Aha. Fazit: Inhalieren, inhalieren, inhalieren. Nachts einen Hustenstiller. Ansonsten warten, bis der Husten richtig losgeht (aha, kann ein Husten noch schlimmer werden??), dann wieder ACC-Saft zum Schleim lösen, Schmerzmittel gegen Rückenweh, Nasenspray zum Nasefreimachen. Merci.

Baby B. hat das ganze scheinbar nur „gestreift“, er ist im Grunde ok. Immerhin.
Manchmal fühle ich mich nach dem Arzt irgendwie blöder als vorher. Gut, inahliert haben wir bisher noch nicht, aber dass es F. echt schlecht geht, er schlapp, müde und lustlos ist, das hat er garnicht berücksichtigt.

F. war jedenfalls echt schlecht drauf, er hat freiwillig eine halbe Stunde hinterm Pariboy gesessen, den spärlichen Rest des Nachmittages ist er wie gelähmt auf dem Teppichboden vor dem Fernseher gelegen und hat keinen Mucks gemacht. Armer Hase.
Baby B. ist munter rumgesprungen und ich musste die ganze Zeit auf den Beinen bleiben, sobald mein Hintern auch nur einen Stuhl oder das Sofa berührt hat, bin ich sofort eingeschlafen.
Auf dem Weg zum Kindergarten musste ich kurz auf einen Parkplatz fahren um fünf Minuten komatös zu schlafen – da habe ich lieber den Anschiss im Kindergarten für das Zuspätkommen in Kauf genommen.

Die Jungs waren aber wirklich brav, Baby B. hat um halb acht ganz lieb geschlafen, F. durfte noch bis acht weiter fernsehen (zum Kranksein gehört irgendwie Fernsehen, oder? Erinnert mich an meine Kindheit, da war das so, Decke, Sofa, Fernseher und von Mama betüdelt werden…hmmmmm…) und ist dann völlig fertig ins Bett geplumpst. Zehn Minuten später war auch ich im Bett, zwei neue Folgen „Grey´s Anatomy“ und aus war´s mit mir.

T. ist gegen zehn nach Hause gekommen, eigentlich haben wir garnicht mehr viel voneinander mitbekommen, haben uns kurz angeblöfft, Aufgaben für die Nacht verteilt…

Trotz des Hustenstillers war F. arg geschunden heute Nacht. Wieder einmal. Vielleicht sollte ich gleich bei ihm im Zimmer schlafen, dann müsste ich nachts nicht fünfmal raus. Es geht ihm echt ziemlich schlecht.

Und wieder: 6:30 Uhr. Ich steh nicht auf. Stockdunkel. Dauerregen. Kalt. Bäh.
Und doch: klar bin ich aufgestanden, habe schlafwandlerisch meine Aufgaben erledigt, mich angezogen, fertig gemacht, F. nochmal zum Inhalieren verdonnert, das Übliche also.

T. hat mich später, auf dem Weg in die Arbeit angerufen. Wollte kurz reden, warum es so blöd war, was wir/er tun können, ich war völlig überrascht und baff. Normalerweise ist er da eher krisenresistent und diesmal ruft er gleich an. Das war wirklich schön, obwohl ich ein wenig überrumpelt und unbeholfen war.

Und so warte ich einfach mal ab, wie sich mein Hals-, Ohren-, Kopfweh, der Husten, der Schnupfen und die Gliederschmerzen weiterentwickeln, versuche dem einfach zu trotzen (Mantra:“Ich werde nicht krank, ich bin fit und gesund, Bazillen und Viren haben keine Chance“!“) und freue mich auf die (noch zu kochende…) Kürbissuppe heute Abend.

Auch wenn das alles wieder super-gejammert und genörgelt rüberkommt, im Großen und Ganzen ist eigentlich alles in Ordnung. Es wird diese Woche noch ein paar geplante Highlights geben und die Aussicht darauf und, dass dann vermutlich auch wieder alle einigermaßen gesund sein werden, ist sehr cool und lässt mein Herz ein wenig leichter sein…

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

Ein Kommentar zu “Regen (Mittwoch, 16. Oktober)

  1. Du darfst jammern und nörgeln!

    Wie sonst sollte all das zu ertragen sein?

    Ich drück Dir die Daumen, dass alles ganz schnell wieder gut wird.

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