meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Ein Mi-ma-mittwoch halt (Mittwoch, 28. August)

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ein ganz normaler.
Heute Früh musste ich erst später ins Büro und so hatte ich noch ein paar Minuten in aller Ruhe für mich. Da könnte ich mich dran gewöhnen. Gut, so ganz nebenbei hat dann der (erst vor ungefähr einem Jahr gekaufte) Trockner seinen Geist aufgegeben. Erst hat er nur ein bisschen gebrummt, da hab ich mir noch nicht wirklich was dabei gedacht, dann auf einmal hat es sehr merkwürdig, nach – nun ja, sagen wir mal – verschmortem Kabel gerochen. Mist! Also müssen wir jetzt wohl prüfen, ob das noch auf Garantie geht, oder ob da wieder mal irgendein minikleines Spielzeug (Legoteile sind prädestiniert dafür, sich in Waschmaschinen und Co. zu verklemmen…) irgendwo drin hängt.

Damit habe ich mich dann aber gar nicht aufgehalten, keine Zeit. Morgen soll das Auto in der Werkstatt begutachtet werden, nachdem es schon sechs Jahre alt ist, wollen wir mal wissen, ob absehbar irgendwelche Reparaturen auf uns zukommen und welchen Eindruck es macht.
Sicherheitshalber wollten wir das Autochen zu diesem Zweck noch etwas aufhübschen und so haben Baby B. und ich es heute Nachmittag leer geräumt, was angesichts diverser halb angefressener Brezen, benützter Taschentücher, halbleerer Flaschen und Unmengen von Spielzeug nicht wirklich ein großer Spaß war. Gruselig. Ich glaube, das Auto lebt! Zumindest befindet sich in seinem Inneren ein Mikrokosmos…

Nachdem mir dann auch noch das Putzmittel ausgegangen ist und Baby B. auf dem Fahrersitz stehend ständig gehupt hat, haben wir uns nach einer halben Stunde schon wieder geschlagen gegeben und uns lieber in einen anderen Mikrokosmos begeben. F.´s Zimmer. Du liebe Güte…
Jetzt ist es also frisch gestrichen, der Teppich ist drin (das Verlegen hat uns mehr als zwei Schweißperlen gekostet!), das Bett, das große Regal und ein Großteil seiner Spielsachen auch schon wieder. Und hier kommt mein Problem. Ein niegelnagelneues Zimmer und dann den alten Verhau? Neee, das ist doof. Also habe ich angefangen, Playmobil zu sortieren. Also besser gesagt, alles das, was kein Playmobil ist, raus aus der Kiste. Okay, F. ist erst sechs, aber wenn er wieder da ist, müssen wir dringend über Ordnung reden…. 😉

Jedenfalls bin ich so ziemlich durch, jetzt wollen wir noch ein neues Regal besorgen, müssen die Türe noch abschleifen und den Rest Reinräumen – die Deko kommt dann Stück für Stück. Ein FC-Bayern Zimmer soll es ja werden, gar nicht so einfach (zumindest wenn man die Grenzen des guten Geschmacks achten will…).

Darüber hinaus habe ich heute dementsprechend den restlichen Haushalt, einschließlich des inzwischen fast mannshohen Bügelberges, vernachlässigt. Und morgen Abend kommt die Babysitter-Fee und T. und ich haben einen freien Abend. Aber die kann ich so ja gar nicht in die Wohnung lassen. Das ist ja peinlich…Das ist hier ein kleines Dorf, wer weiß, was die dann über uns rumerzählt, so von wegen: arme vernachlässigte Kinder, alles dreckig, unaufgeräumt, ungeputzt…
Wobei, das könnte mir schon fast wieder gefallen, so nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert…

T. hat mich, als er heimgekommen ist, im totalen Chaos mitten auf dem Wohnzimmerboden mit Baby B. im Arm vorgefunden (wir mussten gerade wieder Frieden schließen, war nicht so einfach mit uns beiden heute Nachmittag) und war so cool und entspannt und hat einfach angefangen zu arbeiten. Ohne Murren und Knurren. Das mag ich sehr an ihm. Er weiß im rechten Moment, wenn es einfach am besten ist, nicht zu reden oder zu zaudern und loszulegen. Sehr cool.
Und so konnten wir alles zu einem recht guten und angenehmen Abschluss bringen und jetzt sind wir im Bett, Baby B. schläft (noch in seinem Bett), T. liest neben mir und ich will mir gleich noch die Urlaubsfotos anschauen. Ist irgendwie ein komisches Gefühl, wenn er bei mir ist, während ich schreibe… aber nicht unangenehm!

Gute Nacht!

Farbe des Tages: anthrazit, so wie das Auto unter all dem Dreck und Müll, schön sieht es aus!
Stimmung: ruhig, müde, gelassen, viel geschafft
morgen: T. hat frei und viel zu tun, abends wir zwei – und noch keine Ahnung, was wir tun wollen… ist so ungewohnt Zeit zu haben
jetzt: nach dem Fotos schauen werde ich T. mal wieder den Rücken kraulen!

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

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