meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Einfach so ein Dienstag (Dienstag, 16. Juli)

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Nach einem dann doch noch anstrengenden Montag, heute ein hoffentlich belangloser Dienstag. Keine Aufregung, keinen Nachbarschaftsstreit – ich will einfach meine Ruhe. Sonst nix.
Ich glaub ich werd krank. Die Jungs schnupfen und husten schon, meine Augen brennen, mein Hals kratzt, der Kopf hämmert, vielleicht fühle ich mich deswegen nicht so belastbar… wer weiß.

Den Elternabend in der Schule muss ich heute Abend auf alle Fälle noch überstehen, da wird bekannt gegeben, wer mit wem in welche Klasse, in welche Schule und mit welcher Lehrerin kommt. Das kann ich definitiv nicht verpassen…!
Ich werd jetzt mal eine Paracetamol nehmen und hoffen, dass es ein bisschen besser wird.

Irgendwie verdirbt mir das direkt die gute Grundstimmung. Ich bin so unglaublich müde, ich weiß eigentlich garnicht so genau warum. Klar, Baby B. schläft im Moment jede Nacht bei uns (so ab ca. 1 Uhr) und der braucht von unserem Zwei-Meter-Bett so ungefähr die Hälfte wenn er wie üblich quer schläft (und niemals, wirklich niemals sollte man ein schlafendes, grantiges Kind anfassen und versuchen ein Stück weg- oder geradezurutschen. Niemals! Es wird sofort wie am Spieß anfangen zu schreien. Und das will keiner mitten in der Nacht!!!), wir versuchen uns halt irgendwie um ihn rum zu drapieren. Vielleicht schläft man da auch nicht so tief weil man ständig im Unterbewusstsein in Sorge ist, dass man das eigene Kind im Schlaf plattdrückt. Jedenfalls fühle ich mich einfach nur wie gerädert. Mist.

Ich kann nicht mal ordentlich meine Gedanken greifen. Ich merke, dass ich plötzlich aus dem Fenster starre, ohne etwas Bestimmtes anzuschauen, um dann schließlich festzustellen, dass meine Gedanken durch die Gegend galoppieren, ohne dass ich sie wirklich artikulieren könnte. Wieso bin ich gerade so angestrengt? Und genervt? Ohne ersichtlichen Grund? Sehr komisch.

Also gut, jetzt ergebe ich mich mal in die Situation und schreibe einfach nur ein paar Minuten auf, was mir in den Kopf kommt, unzensiert, unsortiert, ohne Bewertung oder vorherige Prüfung auf Plausibilität:
– Tollwood, ich wollte gerne noch hin, läuft aber nur noch bis zum Sonntag
– Ferien, wir müssen unbedingt planen, wer wann und wie bei den Kinder ist, die drei Wochen um die es geht genau festlegen
– können wir nicht doch noch ein bisschen wegfahren, alle zusammen? Das wäre schön!
– was kommt heute Abend wohl auf uns zu?
– wie kriege ich F. dazu heute nicht im großen Garten zu spielen oder noch besser freiwillig bis 16 Uhr im Kindergarten zu bleiben? Ich hab so viel zu tun…
– ich muss heute Abend fragen, wasnn ein guter Zeitpunkt wäre, um F. für drei Wochen mit auf Kur zu nehmen, rein schulisch gesehen
– am Donnerstag ist Notenbekanntgabe, bin ich aufgeregt oder nervös? Oder sowieso sicher, dass ich es geschafft habe? Gut, die Mädels wieder alle zu sehen…
– am 23. ist mein dritter Hochzeitstag – was könnte ich tun?
– ich darf jetzt nicht krank werden, das ist doch Blödsinn…
– ich muss gleich noch Büromaterial bestellen und prüfen, wie viel Briefpapier noch da ist
– was steht in unserem Mietvertrag in punkto Gartennutzung, ist der „große“ Garten ein Gemeinschaftsgarten oder nur für die Leute aus dem 1. und 2. OG?
– ich möchte heimgehen, schlafen, ausruhen
– jetzt gleich
– oder mich in die Sonne legen…
– ich muss ncoh einen Berg Angebote schreiben – gähn…
– hab ich schon erwähnt, dass ich gerne wieder einen Hund hätte?
– ich brauche unbedingt einen Termin bei Adri, in meinem Tattoo fehlt immernoch der Geburtstag von Baby B. und der ist eineinhalb Jahre her!
– ich will heim
– ich muss mir unbedingt noch ein Hörbuch runterladen, hab mir aber noch garkein spezielles ausgesucht
– will ich am 28. Juli bei M. grillen? Oder eigentlich lieber nicht?
– ich wollte die Mädels noch zu mir einladen, muss sie am Donnerstag unbedingt fragen, wann sie mal Zeit haben
– ich will heim
– mein Kopf dröhnt
– ich geh jetzt ins Lager und schau nach dem Papier – Schluss mit dem unkontrollierten Denken!

Farbe des Tages: beige – undefinierbar, nicht dunkel, nicht richtig hell, halt einfach so dazwischen
Stimmung: mei, halt so, irgendwie
Jetzt: viel Arbeit
später: fühle ich mich hoffentlich besser
morgen: mal schaun

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

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