meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Und schon wieder Montag (Montag, 13. Mai)

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Die Zeit rast im Schweinsgalopp an mir vorbei. Wenn alte Leute (bzw. die, die einem damals steinalt vorkamen, vermutlich waren sie rund um die vierzig…) früher gesagt haben, dass die Zeit nur so dahin rennt, hat man das irgendwie komisch gefunden – heute, als selbst „Alter“ kann ich das gut nachvollziehen.

Nur irgendwie kann ich im Moment nicht Schritt halten, bin ein bisschen zu langsam für mein eigenes Leben. Und das ist echt stressig. Und unangenehm. Ich bin nur am Verschieben. Gut, wenn ich es heute nicht schaffe, ausführlich mit F. zu spielen, dann mach ich´s eben morgen. Und mit T. mal wieder in Ruhe über uns zu quatschen – naja, halt irgendwann diese Woche mal.

Und vor lauter Ver- und Aufschieben komme ich garnicht mehr richtig nach. Und unzufrieden macht das auch.
Toll, Montag und ich bin schon wieder am Motzen.

Kein Wunder eigentlich, habe ich doch morgen die Soziologie- und am Donnerstag die Literatur- und Medienpädagogik-Prüfung. Und das ist mal richtig schwer! Nicht nur, weil die Materie jetzt nicht gerade besonders „anschmiegsam“ und leicht verdaulich ist, nein, das Schwerste ist, mich nach überstandenen fünf Prüfungen immer und immer wieder zu motivieren noch mal was zu tun. Ich hab das Gefühl, mein Hirn ist voll und erschöpft, es möchte sich lieber mit seichter Literatur oder simplen Fernsehsendungen ausruhen, statt sich wieder und wieder aufzuraffen und sich von mir mit blankem, purem Wissen füllen zu lassen…

T. und die Jungs waren von Freitag bis gestern extra für mich nicht zuhause. An sich wahnsinnig lieb und cool, ich weiß, was das jedesmal für T. für ein Riesenaufwand ist, drei Stunden Fahrt zu seiner Familie, beide Kinder 24 Stunden um ihn rum und auf ihn fixiert, das ist wirklich stressig.
Und das, wo es bei ihm in der Arbeit auch gerade nicht besonders rund läuft, er den Kopf voll hat und garantiert am Wochenende lieber was gearbeitet hätte, um seinen Streß-Berg abzubauen.

Und was soll ich sagen? Es war einfach nur zäh. Und mühsam. Gut, das der Druck immernoch so groß ist, ich glaube, sonst hätte ich nur im Bett gelegen. Ohne lesen, ohne fernsehen oder sonstige Ablenkungen. Einfach nur so unter der Decke. Nicht denken, nicht fühlen, nur daliegen.
Und dass es drei Tage ununterbrochen nur geregnet hat, hat auch nicht gerade zu meiner guten Laune beigetragen.

Aber: ich hab es geschafft, ich habe mich aufgerafft, ich habe gelernt, sicher nicht so viel, wie ich hätte sollen/können/müssen – aber immerhin.

Ich freue mich einfach wahnsinnig auf Donnerstag, danach ist erstmal für drei Wochen Ruhe.
Klingt aber dann doch netter, als es in Wirklichkeit ist, nach den drei Wochen kommen dann nämlich gleich die beiden Hauptfächer dran: Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik und zwei Tage später Theologie.
Jeweils vier Stunden lang. Und nachdem wir eine von den drei Wochen im Urlaub sind, bleibt nicht wirklich Zeit, mich auszuruhen.

Heute ist natürlich auch, wie es sich für einen richtigen grauen Montag gehört, mein Schreibtisch randvoll mit Arbeit, mein Chef hat sich am Wochenende selbst übertroffen, ich hoffe, dass ich alles bis 13:30 Uhr schaffen kann.
Deshalb – und weil graue Montage nicht besonders inspirierend für das Schreiben sind – ist für heute auch schon Schluss.

Farbe des Tages: na toll, wie könnte es auch anders sein, es ist ein dezentes, aber immerhin mildes Hellgrau
Stimmung: geht so
Motivation: geht so
Soziologie: geht so
Liebe: (verdammt!!) geht so
F. und Baby B.: puh, geht auch so
morgen: Dienstag, und ab 11 Uhr geht´s mir sowieso besser – egal, wie es ausgeht

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

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