meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Guten Morgen liebe Sorgen! (Montag, 29. April)

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Und wieder Montag. Die Wochen rasen an mir vorbei. Und irgendwie beschleicht mich langsam die Angst, dass Dinge einfach unbemerkt an mir vorbei ziehen – in all der Raserei! Womöglich auch noch gute Dinge.

Vielleicht muss ich das jetzt aber auch einfach aushalten, eigentlich sollte es ja in nicht allzu ferner Ferne wieder ein bisschen ruhiger und leichter werden.

Es war ein wirklich herrliches Wochenende. Bei F. war am Freitag ja „Opa-Oma-Tag“ im Kindergarten und die beiden geschiedenen Eltern (also meine) haben sich zusammengerissen und dieses Erlebnis gemeinsam ordentlich gemeistert! Ich bin sehr stolz! Ohne spitze Bemerkungen, ohne Theater waren sie einfach nur für F. und Baby B. da!

Und dann ist F. auch noch mit dem Opa nach hause gefahren, wollte bis zum nächsten Tag bleiben um dann gleich mit dem Opa in die Allianz-Arena zum Bayernspiel zu fahren. Von sich aus. Premiere! Bisher hat er sich das nämlich noch nicht getraut!

Gut, Freitag am Abend hat er mich dann angerufen und ein paar Heimweh-Tränchen geweint, aber gemeinsam haben wir es geschafft, dass wir uns darauf einigen konnten, dass eigentlich nur die zehn Minuten vor dem Einschlafen richig blöd sein würden, und dass er es sich in dieser Zeit eben besonders nett und kuschelig machen sollte, so mit CD anhören, Kuscheltieren und allem Drum und Dran.

Und so hat er es geschafft. Und auch ihn geschafft. Mein Vater war echt fertig, als er ihn am Samstag nachmittags wieder gebracht hat. Er ist das verständlicherweise nicht gewohnt, so einen quirligen kleinen Kerl mit einem eigenen Willen die ganze Zeit um sich rum zu haben. Aber er hat sich nicht negativ geäußert…

Und so hatten T. und ich am Samstag den Tag über nur ein Kind (wenn auch das stressigere…) und ich konnte ein extrem ausführliches und schönes Mittagsschläfchen mit Baby B. machen. Das war herrlich!

Sonntag haben wir gegammelt, ich ein bisschen gelernt und sind erst nachmittags richtig in die Puschen gekommen. Aber dann haben wir einen herrlichen Spaziergang an der Isar mit anschließendem ausführlichen Spielplatzbesuch gemacht.

Leider hat Baby B. dann gestern Abend keine besonders gute Zeit gehabt, irgendwie war die Schnupfen-Nase voll und nach einem schier endlosen Theater ist er dann gegen 20:45 Uhr eingeschlafen und wollte dann ab 23:30 Uhr partout nicht mehr in seinem Bett schlafen. Mir tut heute alles weh, das ist so was von unbequem mit so einem kleinen Wurm im Bett, der sich dreht, wendet, rumrollt, zwischendurch schreit und nach seinem Schnuller sucht… Ich fühle mich jedenfalls wie gerädert.
Aber beschweren dürfen wir uns trotzdem nicht, wir haben echt befürchtet, dass er heute womöglich Fieber hat und einer von uns mit ihm zuhause bleiben muss. Was unseren mühsam auf die Beine gestellten Zeitplan für die nächsten Wochen, komplett auf den Kopf gestellt hätte.
Also sind wir mal nicht undankbar, alles so weit gut, beide Kinder im Kindergarten, ich und T. in der Arbeit und morgen, ja morgen ist meine nächste Prüfung. Und ich bin jetzt – gelinde gesagt – echt angespannt. Mathematisch-Naturwissenschaftliche-Erziehung. Ja, nee, is klar, ausgerechnet ich! Ich glaube, mir wurde schon mit der Muttermilch mitgegeben, dass Mädchen und ich im Speziellen, Mathe und Konsorten, nicht mögen, nicht verstehen, niemals beherrschen werden. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass mir das jemals Spaß gemacht hätte.
Und jetzt könnte man meinen, als Erzieherin würde sich das ganze nun auf Kinder-Niveau abspielen! Falsch gedacht! Ich muss aus einer ca. DIN A4-seitigen Handlungssituation fünf naturwissenschaftliche Phänomene rausfinden und („erwachsen“) erklären. Und mir dann noch eine Reihe naturwissenschaftlicher und mathematischer Angebote für die Kinder einfallen lassen, die sich genau auf ihre Fragen und Bedürfnisse beziehen und den nötigen Erkenntnisgewinn liefern. Na, toll!

Klingt jedenfalls, als hätte ich heute schon noch was zu tun.
Und so werde ich in einer halben Stunde losfahren, die Kinder holen, schnell zum Einkaufen und dann hoffen, dass T. bald zuhause ist, damit ich mich noch ein bisschen kognitiv abseilen kann.
Und morgen gleich um 7 Uhr losfahren, damit weder ein plötzlicher Stau, eine Straßensperre oder die Parkplatzsuche mich davon abhalten können, pünktlich um 9 Uhr mit dem Schreiben zu beginnen…

Und so gilt es einmal mehr die Gedanke zu fokussieren, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen, Mut zu haben und zu schreiben, was das Zeug hält!!

Farbe des Tages: ein nettes aber belangloses hellgrün (nicht so ein saftiges Frühlingsgrün!)
Stimmung: okay, angespannt, neugierig
T. und ich: hatten am Wochenende direkt ein kleines Zwischenhoch!!
B.: bleib gesund! Und schlaf schön diese Nacht!! Bitte!
F.: darf sich im Drogeriemarkt nachher was zum Baden aussuchen…
morgen: reden wir im Moment nicht drüber…

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

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