meinewelt

Gedanken, Ideen, Träume, Erinnerungen einer 41-Jährigen

Alleine (Samstag, 12. Januar)

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Gestern Abend kurz vor sieben sind meine Liebsten also Richtung Schwiegerfamilie aufgebrochen und ich bin seit dem – allein.

Es ist so still. Und ich genieße es. Es läuft keine Musik, kein Radio, kein Fernsehen, das Ticken der Uhr hier in der Küche kommt mir schon laut vor. Das ist kein Vergleich zu sonst, wenn hier zwei Kinder lautstark durch die Wohnung toben, Musik aus dem Kinderzimmer durch alle Räume schallt, ich lautstark Bitten, Anweisungen, „Richtersprüche“ brülle um irgendwie durch zu kommen…

Nach einer guten, durchgehenden und ebenso stillen Nacht war ich heute morgen beim Friseur, beim Einkaufen und bin seitdem zuhause – alleine. Immer noch kaum zu fassen.
Ich komme noch nicht richtig gut ins Lernen, es fällt mir schwer, vor allem, weil ich ja jede dieser kostbaren Minuten so gut und intensiv wie nur möglich verbringen und nutzen wollte. Vor lauter „Wollen“ komme ich garnicht richtig in Tritt. Macht aber auch nix, ich hab schon einiges geschafft und freue mich jetzt auf meinen zweiten (und letzten) Singel-Abend.
Vorher werde ich meine drei Jungs noch anrufen, vor allem F. ist wirklich tapfer, nachdem er beim letzten Mal jeden Abend ein paar Mal weinend bei mir anrufen musste um sein Heimweh ein bisschen zu lindern. Dieses Mal klappt es scheinbar toll, er ist heute den ganzen Nachmittag alleine mit seiner Patentante unterwegs und stolz wie Bolle.

Und so weiß man – wie immer – erst, wenn man etwas nicht mehr hat, wie sehr man es mag, schätzt und liebt. Im Alltag wünsche ich meine Kinder und meinen Mann oft auf den Mond, oder alternativ mich in die Wüste. Es ist wirklich wahnsinnig laut, anstrengend, fordernd, einnehmend. Gerade und ausgerechnet dann, wenn man selbst angespannt, angestrengd, überfordert, müde und ausgepowert ist.

Aber es ist eben auch inspirierend, beglückend, befriedigend, wunderbar und wunderschön, seine Kinder um sich zu haben. Ganz zu schweigen natürlich von T. Meinem Leben, meiner Liebe. Mit dem Alltag nicht immer ganz kompatibel, aber trotzdem unter keinen Umständen aus meinem Leben weg zu denken.

Ich werde pathetisch! Kaum zu glauben! Ich habe diese beiden Tage so sehr herbei gesehnt und jetzt habe ich nichts besseres zu tun, als davon zu reden, wie wunderbar es ist, wenn sie da sind?????

Schluss für heute, weiter im Programm, noch lernen, Lieblingsessen kochen (das die Kinder überhaupt nicht ausstehen können!!), Lesen, Musik hören, schlafen……..herrlich…

Farbe des Tages: weiß – rein, still, ruhig, eben wie der Schnee vor meinem Fenster
Stimmung: gelöst, entspannt, ruhig, gelassen
offene Wünsche: keine
Liebe: riesig

Autor: longing for peace

I lost myself.... Und heute ist der Tag, an dem ich beginnen will, Stück für Stück mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Und dazu will ich schreiben...

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